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Mittwoch, 08.05.2024

Lena Linne, Klimaschutzmanagerin der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock (links) und Pascal Lideck, Fachbereichsleiter Tiefbau und Umwelt der Stadt (rechts), machen sich gemeinsam mit Jason Schleicher und Nico Grothaus (Mitte v.l.) von der Firma DSK auf den Weg.

Start der Projektplanung

Integriertes energetisches Quartierskonzept hat langfristige Einsparmöglichkeiten zum Ziel.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock und der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock erstellt aktuell zwei integrierte energetische Quartierskonzepte. Ziel dabei ist das Aufdecken von Einsparmöglichkeiten im Bereich Energie und die Umsetzung einer CO2-neutralen Wärmeversorgung für bestehende Gebäude. Die Stadt hat die Firma „DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH“ beauftragt, um gemeinsam die Quartierskonzepte zu entwickeln. In einem ersten Schritt analysieren die Verantwortlichen die aktuellen energetischen und städtebaulichen Gegebenheiten in den Quartieren Süd und Mitte, um daraus eine umfassende Energie- und Treibhausgasbilanz zu erstellen.

Für die Analyse hat jüngst eine Begehung der beiden Quartiere Mitte und Süd stattgefunden. „Wir haben in diesem Rahmen die Daten von der Landesbehörde mit den Gegebenheiten vor Ort abgeglichen“, berichtet Jason Schleicher vom DSK Büro in Bielefeld. Besonderes Augenmerk habe während der sechsstündigen Begehung auf den Gebäudealtersklassen und –typen gelegen. „Ergänzend dazu haben wir Fotos gemacht, die für die spätere Darstellung und Auswertung der Ergebnisse im Rahmen der weiteren Konzeptentwicklung notwendig sind“, so Schleicher.
 
Im nächsten Schritt wird die DSK die erhobenen Daten analysieren, mit bestehenden städtischen Konzepten abgleichen und eine umfassende Potentialanalyse durchführen. „Dadurch können die Experten den spezifischen Wärme- und Sanierungsbedarf in den Quartieren Mitte und Süd genau bestimmen“, erläutert er.

Das integrierte energetische Quartierskonzept soll nicht nur Energieeinsparpotenziale in den Quartieren Mitte und Süd aufzeigen, sondern auch innovative Wege zur CO2-neutralen Energieversorgung eröffnen. „Die geplanten Maßnahmen umfassen die detaillierte Untersuchung von Möglichkeiten zur energetischen Sanierung der Gebäude sowie die Integration erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte“, weiß Schleicher.

Die Fertigstellung der Konzepte ist für das laufende Jahr vorgesehen. „Ein stetiger Austausch mit der Stadtverwaltung gewährleistet dabei, dass das Projekt im Einklang mit den städtischen Zielen und Bedürfnissen voranschreitet“, betont Schleicher.

„Weitere Quartiere sind angedacht, aber aktuell konzentrieren wir uns auf die Erschließung der Quartiere Mitte und Süd“, informiert Lena Linne, Klimaschutzmanagerin der Stadt. „Das Quartier Mitte wurde ausgewählt, da es relativ zentral gelegen ist. Im Quartier Süd stehen hingehen zahlreiche Altbauten. Da ist es besonders interessant, einmal die Energieversorgung genauer zu betrachten“, erklärt sie.

„Wir bitten unsere Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Unterstützung für die bevorstehenden Untersuchungen durch das Team der DSK“, sagt die Klimaschutzmanagerin. Das Ziel einer klimaneutralen Stadt könne nur durch das Zusammenspiel aller Beteiligten aus Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung erreicht werden.

Weitere Infos zur DSK finden sich unter: www.dsk-gmbh.de.

Bürger-Service-Nummer: +49 5207 8905-0