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Dienstag, 07.05.2024

Die Verantwortlichen und Gäste haben sich zu einem Gruppenbild vor dem Rathaus zusammengefunden.

104. Mitglied in der AGFS NRW

Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock wurde als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt in NRW ausgezeichnet.

Die Förderung des Fuß- und Radverkehrs ist erklärtes Ziel der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS NRW)“, beantragt. Mitglied werden kann nur, wer im Vorfeld vom Ministerium für Umwelt, Natur und Verkehr des Landes NRW als fuß- und fahrradfreundlich ausgezeichnet wurde. Das prüft und entscheidet eine vom Ministerium ernannte und angeführte Auswahlkommission. Die Hauptbereisung der Kommission hatte jetzt für die Stadt einen positiven Ausgang. Schloß Holte-Stukenbrock darf sich ab sofort offiziell „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt in NRW“ nennen.

Die Auswahlkommission sprach den Verantwortlichen der Stadt großes Lob aus. Besonders positiv hoben sie das pragmatische Umsetzen von geplanten Maßnahmen hervor, wie zum Beispiel das Entfernen von Umlaufsperren und Pollern sowie das Schaffen innovativer Angebote in Form von Solar-Ladesäulen für Pedelecs und Radservicestationen. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die gute Abstimmung der vielen Ämter, die mit der Nahmobilität beauftragt sind, hatte die Kommission zu ihrem positiven Urteil geführt.

„Durch die Auszeichnung sind wir ab sofort auch Mitglied in der AGFS NRW“, freut sich Marcell Booth vom Fachbereich Tiefbau und Umwelt der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock. Die Mitgliedschaft sei auf sieben Jahre beschränkt. „Danach kann ein Verlängerungsantrag gestellt werden, um nach einer weiteren Prüfung erneut ausgezeichnet zu werden“, informiert der Klimaschutz- und Mobilitätsmanager, der das gesamte Antragsverfahren begleitet hat.

Der finalen Bereisung vorausgegangen war ein Prüfungsverfahren mit einer ersten Vorbereisung im April des Vorjahres: „Wir haben der Kommission das nahmobilitätsfreundliche Gesamtkonzept der Stadt vorgestellt. Zudem musste in unseren durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen erkennbar sein, dass bei uns der klare Wille zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs vorliegt“, erläutert Pascal Lideck, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Umwelt.  

Zukünftig erhält die Stadt durch die Arbeitsgemeinschaft wichtige Unterstützung und Impulse zur weiteren Entwicklung der Nahmobilität. So können Mitglieder der AGFS NRW u.a. auf besondere Fördermittel des Landes zugreifen oder an Facharbeitskreisen und Workshops teilnehmen.

„Die AGFS NRW hat bereits über 100 Mitglieder, darunter zahlreiche Städte, Gemeinden, aber auch Kreise“ weiß Booth. „Es ist aus unserer Sicht ein gutes Zeichen, die Fahrradfreundlichkeit der Stadt hervorzuheben und beweist auch, dass wir mit unseren geplanten und umgesetzten Maßnahmen einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Die Auszeichnung bedeutet für uns keinen Stillstand, sondern die Motivation, weiter an der Fahrradfreundlichkeit der Stadt zu arbeiten. Da wird uns die Mitgliedschaft sicher unterstützen“, so Lideck abschließend.

Mehr Infos zur AGFS und zur Auszeichnung als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt in NRW finden sich unter: www.agfs-nrw.de.

Bürger-Service-Nummer: +49 5207 8905-0