SHS hilft Stolberger Kitas, die durch das Hochwasser zerstört wurden

Wir wollen ganz konkret 5 vom Hochwasser zerstörte Kitas in Stolberg in der Städteregion Aachen finanziell unterstützen.

Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, denn natürlich zählt jeder Euro!

Die Kontonummer bei der Kreissparkasse Wiedenbrück lautet: DE34 4785 3520 0000 0709 79

 

Die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 hat Deutschland hart getroffen. Insbesondere das Ahrtal ist in den Fokus der Öffentlichkeit geraten sowie die Eifel mit der Städteregion Aachen, die von den Überschwemmungen der Vicht stark betroffen war.

Warum werden in SHS Spenden für Stolberger Kitas gesammelt?

Die Stadtverwaltung Schloß Holte-Stukenbrock ist mit der Städteregion Aachen durch den dortigen Hauptsitz unseres IT-Dienstleisters regio iT eng verbunden. Über den persönlichen Kontakt mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Herrn Dieter Rehfeld, wurde von Mitarbeitenden der regio iT die Betroffenheit der Stolberger Kita Mäuseburg Vicht an Bürgermeister Hubert Erichlandwehr herangetragen.

Zeitgleich mit den Überlegungen des Bürgermeisters, eine konkrete Spendenaktion für Hochwasseropfer ins Leben zu rufen, haben auch Politiker aus dem hiesigen Stadtrat angeregt, in Schloß Holte-Stukenbrock Spenden zu sammeln. Im Rahmen des Austauschs untereinander wurden Kindertagesstätten als Betroffene ins Spiel gebracht.

Der Fördervereinsvorsitzende der Kita Mäuseburg Vicht machte die Stadt auf die ebenso starke Betroffenheit von vier weiteren Kindertagesstätten in Stolberg aufmerksam.

So entstand die Idee, diese fünf Kitas ganz konkret mithilfe von Spenden aus SHS zu unterstützen.

Für die Spendenaktion arbeiteten die einzelnen Abteilungen der Stadtverwaltung Hand in Hand. Der Fachbereich Finanzen kümmerte sich um den rechtlich und finanziell korrekten Ablauf der Spendenaktion und die Einrichtung des städtischen Spendenkontos. Das Stadtmarketing stellte den Kontakt zu den betroffenen Kitas in Stolberg her und bereitete die Daten und Fotos auf und der Fachbereich Bildung, Sport und Kultur kontaktierte die Kindertagesstätten aus Schloß Holte-Stukenbrock, um sie als Unterstützung und Multiplikatoren der Spendensammel­aktion zu gewinnen. Über diese Verbindung zeigte bereits der Sportverein VfB Schloß Holte Interesse, mit den Kindergärten aktiv zu werden.

Welche Kitas werden in Stolberg unterstützt?

Von den zahlreichen Kindertagesstätten in der Stadt Stolberg wurden diese fünf Kitas durch das Hochwasser zerstört:

1.    Kita Mäuseburg Vicht, Trägerin Stadt Stolberg (Ansprechpartner: Herr Milcher, Vorsitzender des Fördervereins)

2.    Kita Zweifall, Trägerin Stadt Stolberg (Ansprechpartnerin: Frau Lewin, Vorsitzende des Fördervereins)

3.    Kita Steinweg, Trägerin Stadt Stolberg (Ansprechpartnerin: Frau Heike Plumm-Brandt, Leitung)

4.    Kita Zauberkiste, Trägerin Elterninitiative (Ansprechpartnerin: Frau Barbara Becker, Leitung)

5.    SkF Tagesstätte für Spanische Kinder Familienzentrum, Trägerin Sozialdienst katholischer Frauen (Ansprechpartnerin: Frau Kordes, Leitung)

Wie stark sind die Kitas betroffen und wofür wird das gesammelte Geld verwendet?

Thomas Milcher, Vorsitzender Förderverein Kita Mäuseburg Vicht (städtische Kita):

„Mit Hilfe von vielen Freiwilligen konnte die Kita schon ausgeräumt und aufgeräumt werden, jetzt stehen wir vor dem Wiederaufbau, welcher mindestens einige Monate in Anspruch nehmen wird. Für die Übergangszeit, bis unsere Kinder wieder in ihre Kita gehen können, aber auch für die Unterstützung der Neuausstattung über die staatlichen und städtischen Mittel hinaus, sind wir auf Spendengelder angewiesen“.

·      Die Kita Mäuseburg Vicht wurde beim Hochwasser komplett überflutet und alles Inventar, Spielzeuge und Spielgeräte, die mit dem Wasser in Kontakt gekommen sind, mussten entsorgt werden.

·      Viele Investitionen, die vom Förderverein getätigt wurden, sind vom Hochwasser zerstört worden.

·      Der Förderverein unterstützt die Kita in der Übergangsphase und beim Wiederaufbau.

>>> Spielgeräte, Ausstattung innen und außen, aber auch Veranstaltungen und gemeinsame Ausflüge sollen mit Spendengeldern finanziert werden, „um den Kindern wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“.

Barbara Becker, Leitung Kita Zauberkiste (Elterninitiative):

„Es gibt NICHTS mehr, selbst alle Akten wurden durch Fäkalien, Chemie und Schimmel völlig zerstört. Das Gebäude kann immer noch nicht leergeräumt werden, weil es keinen Zuweg gibt für den Abtransport des Mülls. Mittlerweile kann man nur noch mit Schutzanzug und Maske hinein, weil alles kontaminiert ist. Die Versicherung zahlt keinen Pfennig“.

·      Die Kita Zauberkiste wurde in der Nacht vom 14. auf den 15.07.2021 völlig durch die Fluten zerstört.

·      Sie ist momentan in zwei anderen Kitas untergebracht und zieht Ende Oktober in einen Container.

·      Mitte 2022 soll sie in eine neue Einrichtung ziehen.

>>> Die Kita muss komplett neu eingerichtet werden, da die gesamte Inneneinrichtung und die Spielgeräte im Außenbereich zerstört wurden. Hierfür werden dringend Spenden benötigt.

Susanne Lewin, Vorsitzende Förderverein Kita Zweifall (städtische Kita):

„Direkt am Tag nach der Flut waren erste Helfer aus dem Dorf vor Ort und wollten helfen, den Kindergarten vom Müll zu befreien. Innerhalb einer Woche haben wir es dank vieler großartiger Freiwilliger geschafft, den Kindergarten für den Statiker begehbar zu machen. Seitdem sammeln wir als Förderverein Spenden, um den Kindern so schnell wie möglich ihren gewohnten Raum zum Spielen wieder zu geben. Wir finden, dass es gerade nach der Coronazeit mehr als wichtig ist, den Mäusen Stabilität und Sicherheit zu geben und einen Raum, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen können.“

·      Die Kita Zweifall wurde bei der Flut am 14. 07.2021 zerstört.

·      Aufgrund der Bachlage wurden alle Gruppenräume komplett überflutet und auch alle Spielzeuge und persönlichen Dinge der Kinder wurden weggespült

>>> Derzeit finanziert der Förderverein als akute Hilfe beispielsweise das Mittagessen der Kita-Kinder bis Ende des Jahres und unterstützt den schnellen Wiederaufbau.