Internationale Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021

Auf eine große Veranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus muss in diesem Jahr aufgrund der Pandemie leider verzichtet werden. Die Partnerschaft für Demokratie ruft dennoch dazu auf, ein Zeichen zu setzen.

In Gedenken an das Massaker von Sharpeville am 21. März 1960 wurde sechs Jahre später der 21. März von den Vereinten Nationen zum "Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung" deklariert. Seit 1979 werden alljährliche Aktionswochen um diesen Tag herum veranstaltet.

Von Diskriminierung und Rassismus betroffene Menschen erfahren tagtäglich Verletzungen ihrer Menschenwürde. Das sollen die Internationalen Wochen gegen Rassismus sichtbar machen; sie werden in Deutschland durch die Stiftung Gegen Rassismus koordiniert. Die diesjährigen Wochen zwischen dem 15. und 28. März stehen unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos.".

In den vergangenen beiden Jahren hat es auch in Schloß Holte-Stukenbrock jeweils zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus eine große Veranstaltung in der Aula gegeben. Im letzten Jahr entstand ein buntes Bühnenprogramm, gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie, unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ mit den Schülerinnen und Schülern beider weiterführenden Schulen, die sich in diversen Formaten mit Themen der Diskriminierung kreativ auseinandersetzten. An solch große Veranstaltungen ist in diesem Jahr leider nicht zu denken.

Die Partnerschaft für Demokratie ruft dennoch dazu auf, ein Zeichen zu setzen. Die Postkarten „Für Vielfalt, gegen Vorurteile. SHS zusammen gegen Rassismus“ laden dazu ein, schriftlich kreativ zu werden und Stellung zu beziehen. Diese liegen bei den Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern aus oder können per Mail an demokratie-leben@gt-net.de angefordert werden. Einsendeschluss ist der 21. März. Die eingesandten Postkarten werden dann auf dem neuen Instagram-Account "pfd_shs" der Partnerschaft für Demokratie veröffentlicht. Beteiligen können sich Bürgerinnen und Bürger auch in den Sozialen Medien mit Beiträgen mit den Hashtags #IWgR #IWgR21 #solidaritätgrenzenlos.