SHS-Alltagsmenschen von Christel Lechner

Im Rahmen des Jubiläums 50 Jahre SHS sind im außergewöhnlichen, verbindenden Kunstprojekt gemeinsam mit den Menschen vor Ort und der bekannten Bildhauerin und Künstlerin Christel Lechner aus Witten die SHS-Alltagsmenschen entstanden.

Die wunderbare, dauerhafte Ausstellung der für und mit Schloß Holte-Stukenbrockern entwickelten Alltagsmenschen durften wir am 22.06.2020 bei bestem Wetter eröffnen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, bei den Ortsgemeinschaften der fünf Ortsteile und bei der Künstlerin Christel Lechner und ihrem Team!

Foto-Impressionen der Einweihung (Fotos: Besim Mazhiqi)

Einfluss und Zusammenarbeit der Ortsgemeinschaften

Jede Ortsgemeinschaft hat einen „Alltagsmenschen“ entwickelt, der für die Menschen im Ort früher, heute oder in Zukunft steht. Durch den Einigungsprozess auf eine einzige, stellvertretende Person wurde die Kommunikation im Ortsteil gefördert: die Menschen beschäftigten sich mit der eigenen Identität, der Historie und der Zukunft ihres Ortsteils.

Ergebnis ist auch die verstärkte Kommunikation der Ortsgemeinschaften untereinander. Das Ziel, das Wir-Gefühl und die Identität der fünf Ortsteile zu stärken und gleichzeitig Gemeinsamkeiten sowie die Verbundenheit der Ortsteile unserer Stadt untereinander herauszustellen, ist damit erreicht.

Im Jahresverlauf werden die Ortsvereine für typische Dekoration der Tafel und der Figuren sorgen.

Aufstellort der SHS-Alltagsmenschen

Die fünf Figuren der „SHS-Alltagsmenschen“ gruppieren sich um eine Tafel, an der auch noch genug Platz für Besucher ist. Eigentlich passte das toll zum Stadtbrunch, in dessen Rahmen die Alltagsmenschen eingeweiht werden sollten. Zur Besonderheit des Jahres 2020 gehörte auch, dies nun im sehr kleinen Rahmen zu tun.

Aufstellort der Tafelgesellschaft ist ein eigens dafür geschaffenes Holzpodest zentral zwischen Kreisverkehr und Rathaus. Damit wird ein spannender Platz mit hoher Aufenthaltsqualität im Zentrum der Stadt geschaffen.

Die Idee der SHS-Alltagsmenschen

Zum Jubiläum 50 Jahre SHS sollte etwas Besonderes geschaffen werden. Die charactervollen Betonfiguren der Bildhauerin Christel Lechner waren da eine schöne Idee des damaligen 1. Beigeordneten Bernd Gebauer. Und noch schöner die Idee, die Ortsteile mitgestalten zu lassen!

Ziel dieses Projekts war es - neben dem wunderbaren Ensemble selbst -, das Wir-Gefühl und die Identität der fünf Ortsteile zu stärken und gleichzeitig Gemeinsamkeiten sowie die Verbundenheit der Ortsteile untereinander herauszustellen. 

Durch die kunstvolle Inszenierung sollte ein spannender Platz mit hoher Aufenthaltsqualität im Zentrum Schloß Holte-Stukenbrocks geschaffen werden. Aufstellort unserer fünf Alltagsmenschen ist nämlich der zentral gelegene Platz am Kreisverkehr am Rathaus. Das war eine besondere Herausforderung an die Ortsteile, aber auch an die Künstlerin: Denn die Alltagsmenschen sollten nicht nur individuell für den Ortsteil stehen, sondern gleichzeitig als Gruppe funktionieren.

Daher arbeiteten auch nicht nur die Menschen in den Ortsteilen miteinander, sondern auch die Ortsgemeinschaften untereinander. Im Rahmen des Prozesses ist dadurch auch die Zusammenarbeit der Ortsteile untereinander aufgebaut und intensiviert worden. Ein Ergebnis, über das alle Beteiligten sehr froh sind.

Förderung im Rahmen der Heimat-Werkstatt

Die SHS-Alltagsmenschen sind zu 80 % gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Förderung geschah im Rahmen der Heimat-Werkstatt, deren Kriterien das Projekt idealtypisch erfüllt:

o   Jede Region, jede Stadt bzw. Gemeinde und auch jedes Stadtviertel hat prägende Besonderheiten, mit denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren. Dies geschieht nicht immer bewusst, sondern mitunter auch unbewusst im Alltag des örtlichen Zusammenlebens.

o   Wir wollen Menschen miteinander darüber ins Gespräch bringen, was ihre lokale Identität ausmacht, und dafür sensibilisieren, was sie in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld als Gemeinschaft verbindet.

o   Am Anfang einer „Heimat-Werkstatt“ steht daher immer ein offener Diskussions- und Arbeitsprozess, der die Einwohnerinnen und Einwohner und örtlich bedeutsame Organisationen in breiter Form an der Frage teilhaben lässt, was sie prägt und ausmacht.

o   Die „Heimat-Werkstatt“ richtet sich daher ausdrücklich auch an solche Menschen, die erst noch für ein Engagement in ihrem sozialen Umfeld aktiviert und gewonnen werden sollen. Die „Heimat-Werkstatt“ lässt daher Kommunikationskultur und Kommunikationsstrukturen entstehen und stärkt das Gemeinschaftsbewusstsein.

Quelle: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/heimat-foerderprogramm 22.06.2020

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