Corona-Virus COVID19 - Aktuelle Informationen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

an dieser Stelle stellen wir Ihnen stets aktuelle Informationen und Links zum Corona-Virus zur Verfügung.

Der im Kreis Gütersloh verhängte Lockdown ist gerichtlich gekippt worden. Daher gelten nun für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises und der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock wieder die gleichen Regeln wie für den Rest des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Armin Laschet hat nach dem Ausbruch des Corona-Virus bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück einen Lockdown für den Kreis Gütersloh verhängt.

Die Maßnahme galt zunächst bis zum 30. Juni 2020. Am 29. Juni verkündete Ministerpräsident Armin Laschet eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. Juli 2020.

Mit dem Lockdown gelten ab sofort wieder die Kontaktbeschränkungen vom März. Danach dürfen sich nur Menschen einer Familie bzw. einem Hausstand oder zwei Personen in der Öffentlichkeit gemeinsam aufhalten. Außerdem gelten Einschränkungen im Bereich der Freizeitaktivitäten, denn diese sind in geschlossenen Räumen bis zum 7. Juli untersagt.

Restaurants bleiben geöffnet, dürfen aber jeweils nur zwei Personen bzw. Hausgemeinschaften an einem Tisch zulassen. Museen, Ausstellungen, Barbetriebe, Bäder, Saunen bleiben geschlossen, Geschäfte aber unter strengen Hygieneregeln geöffnet.

Reisen bleiben erlaubt, es gelten die jeweiligen Regelungen des Aufenthaltsortes, sagte Laschet.

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen im Kreis Gütersloh werden auf Covid-19 getestet. Des Weiteren können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises kostenlos testen lassen.

 

KINDERTAGESBETREUUNG UND LOCKDOWN

Erweiterte Notbetreuung ist gesichert

Gütersloh. Für die Kindertagesbetreuung im Kreis Gütersloh gilt auch weiterhin die erweiterte Notbetreuung. Damit passt der Kreis Gütersloh seine Allgemeinverfügung an die Dauer der Corona-Verordnung des Landes an. Sobald der Lockdown aufgehoben wird, öffnen auch die Kindertageseinrichtungen wieder. Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich kommenden Dienstag.

3. Juli 2020, von PRESSESTELLE KREIS GÜTERSLOH

Laborbestätigte Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh und in SHS

Das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh veröffentlicht regelmäßig die aktuellen laborbestätigten Fallzahlen von Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh. Dabei werden die Städte und Gemeinden einzeln betrachtet. So bleiben Sie immer informiert, wie sich die Situation in Schloß Holte-Stukenbrock entwickelt.

Infektionszahlen 10.7.2020

Zum Stand 10.7.2020, 0 Uhr, gibt es im Kreis Gütersloh 520 aktive Infektionen. Bestätigte Fälle gesamt sind es 2.532, davon genesen sind 1.992 Personen. 20 Todesfälle sind zu verzeichnen.

Zahl der Neuinfizierten in der übrigen Bevölkerung weiterhin auf niedrigem Niveau

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. Juli, 0 Uhr, 2.516 (8. Juli: 2.487) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.959 (8. Juli: 1.941) Personen als genesen und 537 (8. Juli: 526) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 28,8 (8. Juli: 28,6), Stand 9. Juli, 0 Uhr. Von den 537 noch infizierten Personen befinden sich 520 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 17 Patienten (8. Juli: 20) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (8. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 1 Person (8. Juli: 2) muss beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese Zahl wurde in Abstimmung mit dem RKI bereits am Dienstag, 7. Juli, von 21 auf 20 korrigiert. 9. Juli 2020, von Jan Focken

In den vergangenen 7 Tagen (2. bis 8. Juli) wurden 36 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 2 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

                    

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Kommune:


 

Bestätigte
Fälle
aktuell

 

Bestätigte
Fälle
Vortag

 

Aktive
Fälle
aktuell

 

Aktive
Fälle
Vortag

 

Todesfälle



Borgholzhausen

 

30

 

30

 

2

 

2

 

0

Gütersloh

 

693

 

673

 

195

 

185

 

2

Halle (Westf.)

 

55

 

55

 

2

 

3

 

5

Harsewinkel

 

110

 

109

 

11

 

10

 

1

Herzebrock-Clarholz

 

129

 

126

 

23

 

20

 

0

Langenberg

 

78

 

78

 

18

 

18

 

0

Rheda-Wiedenbrück

 

971

 

963

 

220

 

216

 

0

Rietberg

 

149

 

148

 

27

 

29

 

0

Schloß Holte-Stukenbrock 

 

44

 

44

 

5

 

5

 

1

Steinhagen

 

69

 

69

 

7

 

8

 

8

Verl

 

114

 

118

 

21

 

22

 

0

Versmold

 

51

 

51

 

6

 

6

 

0

Werther (Westf.)

 

23

 

23

 

0

 

2

 

3

Summe

 

2516

 

2487

 

537

 

526

 

20

Davon genesen

 

1959

 

1941

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor.

Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Gütersloh

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Gütersloh nach gesamt bestätigten Fällen (gelb), aktiven Fällen (blau), davon genesenen Fällen (grün) und Todesfällen (schwarz).


Zwei Zentren testen weiter: von acht bis acht

Gütersloh. Da die Auslastung in den drei verbliebenen Diagnosezentren in den vergangenen Tagen nur noch gering war, packen die Kolleginnen und Kollegen der Hilfsorganisationen und der Bundeswehr am Mittwochabend um 20 Uhr ihre Sachen zusammen. Das Diagnosezentrum Flughafen schließt. Die kostenlosen Testungen gehen jedoch an zwei Standorten vorerst weiter. Im Carl Miele-Berufskolleg Gütersloh und im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück betreibt die Kassenärztliche Vereinigung jeweils ein Diagnosezentrum – von morgens 8 bis 20 Uhr.
Nach wie vor besteht auch beim Hausarzt die Möglichkeit, sich auf Corona untersuchen zu lassen.

7. Juli 2020, von Lena Baron


Carl Miele Berufskolleg, Gütersloh

Wilhelm Wolf-Straße 2 ( täglich 8 bis 20 Uhr)

 

Ems-Berufskolleg, Rheda-Wiedenbrück

Am Sandberg 21 (täglich 8 bis 20 Uhr)

 

 

Drei Diagnosezentren bleiben weiterhin geöffnet

Gütersloh. Drei Diagnosezentren bleiben weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises geöffnet. Im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, im Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh und auf dem Flughafen in Gütersloh an der Marienfelder Straße kann man sich weiterhin kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Diagnosezentren in Halle/Westf. und Verl werden Freitagabend (3. Juli) wie vorgesehen ihren Betrieb einstellen. Die Auslastung der Diagnosezentren insgesamt hätte einen weiteren Betrieb nicht gerechtfertigt. Aus diesem Grund hatte der Krisenstab bereits das Diagnosezentrum am Reinhard-Mohn-Berufskolleg in Gütersloh geschlossen.

3. Juli 2020, von JAN FOCKEN

Folgende Standorte bleiben vorerst geöffnet:

  • KVWL-Diagnosezentrum im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, täglich 8 bis 20 Uhr.
  • Kreis-Diagnosezentrum auf dem Flughafen Gütersloh (Zeltdurchfahrt, man kann im Auto sitzen bleiben, während man auf den Abstrich wartet), täglich 8 bis 20 Uhr.
  • KVWL-Diagnosezentrum im Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh, täglich 8 bis 20 Uhr.

Für Menschen mit einer Gehbehinderung, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind, sind die Diagnosezentren in den Berufskollegs bedingt geeignet. Für sie ist der Flughafen die beste Alternative, vorausgesetzt, sie können selbst mit dem Auto dorthin fahren oder sich fahren lassen.

 

Beide Labore schicken zusätzlich Ergebnis per Post

Coronatest: Patientenbögen überarbeitet

Gütersloh. Die Patientenbögen der Labore, die die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Diagnosezentren erhalten, sind überarbeitet worden. Auf beiden Versionen werden jetzt Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort notiert. Zusätzlich gibt es ein Feld für einen Stempel des Kreises Gütersloh. Bei dem Labor aus Köln besteht zudem die Möglichkeit, vor Ort den Personalausweis hineinzukopieren, dann entfällt die Eintragung der persönlichen Daten. Auf beiden Bögen gibt es einen QR-Code zum Öffnen der App – wie bisher auch schon. Den acht- bzw. zehnstelligen Code,  der auf den Patientenbogen geklebt wird, gibt man in der App ein – wie bisher auch schon. Dann wird das Ergebnis angezeigt. Durch die Personalisierung der Patientenbögen ist eine entscheidende Lücke gefüllt. Die überarbeiteten Personalbögen sind seit Sonntagmorgen im Einsatz. Das Kölner Labor hat zudem angekündigt, Testergebnisse vom 26. und 27. Juni auch per Post zu verschicken, allerdings lägen nicht von allen Getesteten die Adressen vor. Bisher sind übrigens alle 5.914 Befunde, die aus Köln vorliegen, negativ.

Der Kreis Gütersloh hat immer betont, dass die sechs Diagnosezentren in Absprache mit dem Land dazu errichtet worden sind, zu überprüfen, ob das Coronavirus auf die übrige Bevölkerung übergesprungen ist. Das ist auch eine Entscheidungsgrundlage für Lockdown oder nicht. Viele negative Testergebnisse in der übrigen Bevölkerung würden zeigen, dass der Ausbruch weitgehend begrenzt ist auf die Mitarbeiterschaft der Firma Tönnies. Für sehr viele Menschen war aber der bevorstehende Urlaub und ein entsprechender negativer Befund zum Vorzeigen am Urlaubsort das alleinige Motiv sich in einem der sechs Diagnosezentren testen zu lassen. Mit der Verknüpfung der personalisierten Patientendaten und der App sollte dies gewährleistet sein. Bürgerinnen und Bürgern können – bildlich beschrieben – beispielsweise dem Ferienwohnungsvermieter den Patientenbogen zeigen und vor dessen Augen das negative Ergebnis auf der App aufrufen.

Testen lassen kann man sich nach wie vor auch bei den niedergelassenen Hausärzten. Auch dort ist der Test kostenlos, auch für Patienten. Vorher sollte man telefonisch mit der Praxis Kontakt aufnehmen.

29. Juni 2020, Pressestelle Kreis Gütersloh

 

Negativer Test kommt per Post, App oder Anruf im Labor – zwei Labore, zwei Methoden.

26. Juni 2020, Jan Focken

 

Weitere Corona-Testzentren im Kreis Gütersloh

Gütersloh. Um allen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, sich kostenfrei auf Corona testen zu lassen, sind ab heute, 18 Uhr im Kreis Gütersloh für die Bürgerinnen und Bürger weitere Corona-Testzentren eingerichtet. Dabei wird der Kreis von der Bundeswehr und den Hilfsorganisationen unterstützt. Die Kassenärztliche Vereinigung errichtet ein Testzentrum am Ems-Berufskolleg. Für die Corona-Tests ist es erforderlich, einen Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse dabeizuhaben. 

25. Juni 2020, von Inga Bambana

Folgende Standorte werden eingerichtet sein:

  • Berufskolleg Halle (Start. Heute 18 Uhr, täglich 8 bis 22 Uhr)
  • Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück (Start: heute 14 Uhr, täglich 8 bis 20 Uhr)
  • Gesamtschule Verl (Start: heute 18 Uhr, täglich 8 bis 22 Uhr)
  • Reinhard Mohn Berufskolleg Gütersloh (Start: heute , 18 Uhr; täglich 8 bis 22 Uhr)
  • Flughafen Gütersloh (Hallendurchfahrt, man muss mit dem Auto kommen, man kann im Auto sitzen bleiben, während man auf den Abstrich wartet) Start: heute 18 Uhr, täglich 8 bis 22 Uhr)
  • Das bestehende Testzentrum am Carl Miele-Berufskolleg, das von der Kassenärztlichen Vereinigung geführt wird, testet weiterhin in der Zeit von 8 bis 20 Uhr.

Wer sich testen lassen möchte, sollte sich auf längere Wartezeiten einstellen, sich mit Sonnenschutz und Getränken ausstatten und gegebenenfalls einen Klappstuhl mitnehmen.

 

Jeder Hausarzt testet jetzt auch Symptomlose

Seit heute können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh, die keine Symptome haben, auch bei ihrem Hausarzt auf das Coronavirus testen lassen. Das sieht eine Vereinbarung vor, die die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWK) auf den Weg gebracht hat. Bisher musste man ohne Symptome ein Diagnosezentrum ansteuern. Das erste hatte die KVWL am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh heute in Betrieb genommen, dort kann man ohne Anmeldung Abstriche machen, es ist aber mit Wartezeiten zu rechnen. Seinen Hausarzt sollte man vorher telefonisch kontaktieren, um unnötige Wartezeiten in der Praxis zu vermeiden.

23. Juni 2020, von Jan Focken

 

KVWL richtet Corona-Diagnosezentrum in Gütersloh ein

Gütersloh. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie ab heute, 23. Juni, ein Corona-Diagnosezentrum (CDZ) für die allgemeine Bevölkerung des Kreises Gütersloh am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh einrichtet. Das Zentrum wird um 14 Uhr eröffnet. Auch die niedergelassenen Ärzte im Kreis Gütersloh können nun Corona-Tests an Personen, ohne coronatypische Symptome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber durchführen.

23. Juni 2020, von Inga Bambana

Corona-Diagnosezentrum am Carl-Miele-Berufskolleg

Im Diagnosezentrum am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh, Wilhelm-Wolf-Straße 2 - 4, werden ausschließlich Abstriche bei Personen durchgeführt, die keine coronatypischen Symptome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber aufweisen. Öffnungszeiten sind heute, 23.06., ab 14 Uhr, danach regulär montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr.

Corona-Behandlungszentrum am Klinikum Gütersloh

Menschen, die coronatypische Symptome aufweisen, wenden sich bitte nach wie vor an ihren Haus- bzw. Facharzt oder an den Patientenservice unter der Telefonnummer 11 6 11 7. Diese werden betroffene Patienten mit Symptomen beim Behandlungszentrum der KVWL in einem Nebengebäude des Klinikums Gütersloh, Virchowstraße 19, anmelden. Infektpatienten sollten keinesfalls unangemeldet das Klinikgebäude aufsuchen!

Testzentrum auf dem Werksgelände der Firma Tönnies

Auf dem Werksgelände der Firma Tönnies werden ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens und ihre Angehörigen getestet. Diese werden eigens mit einem Fahrdienst aus der Quarantäne zu den Tests gebracht und im Anschluss wieder zu ihren Wohnungen gefahren.

9. Juli 2020, von Lena Baron

Corona: Stigmatisierung beenden

Landrat bittet andere Bundesländer

Die vom Robert Koch Institut täglich aktualisierte Inzidenzzahl für den Kreis Gütersloh liegt seit Tagen unter 30. Das Land Niedersachsen hat die Reisebeschränkungen gestern mit Geltung ab Samstag, 11. Juli, aufgehoben. Zuvor hatte Adenauer sich per E-Mail an die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein gewandt.

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Der Kreis Gütersloh hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der nun sämtliche Beschäftigte der Unternehmensgruppe Tönnies am Standort Rheda-Wiedenbrück unter Quarantäne gestellt sind – inklusive der Verwaltung, Management und der Konzernspitze. Sie stellt auch zusätzlich sämtliche Haushaltsangehörige der Beschäftigten mit unter Quarantäne. „Wir werden alles unternehmen, um einen weitreichenden Lockdown im Kreis Gütersloh zu verhindern. Leider müssen wir feststellen, dass die für das Personal in den Produktionsbereichen am 16. Juni erlassenen Quarantänen nicht von allen eingehalten wurden“, erläuterte Landrat Sven-Georg Adenauer diesen Schritt. Die Überprüfung der Quarantäne wird jetzt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Ordnungsbehörden und mit weiteren auswärtigen Kräften deutlich verstärkt werden.

19. Juni 2020, von Jan Focken

Der Schlachthof wurde bereits am Dienstag, 16. Juni, geschlossen. Heute folgte der Lebensmittelbetrieb. Auch der Werksverkauf steht seit heute Mittag für die Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung. Die Zerlegebetriebe und der Versand werden morgen Abend geschlossen. Der Kreis hatte dem Unternehmen in den Produktionsbereichen noch eine so genannte Arbeitsquarantäne gestattet, um die zuletzt geschlachteten Tiere noch zu Lebensmitteln verarbeiten zu können. Dem Unternehmen werden ab morgen nur in eng begrenzten Bereichen eine Arbeitsquarantäne (wie der Personalverwaltung, Unternehmensführung, Technik) eröffnet sein. Arbeitsquarantäne bedeutet, dass die Betroffenen sich nur zu Hause, in den zugelassen Betriebsbereichen und unter Beachtung von Hygieneauflagen auf dem direkten Weg zur Arbeit und zurück aufhalten dürfen.

Die Maßnahmen zu den weiteren Betriebsschließungen werden von Kreismitarbeitern, die dort unter anderem in der Fleischkontrolle tätig sind, begleitet und überwacht. So haben sie unter anderem Tore verplombt, Eingänge überwacht und Lkws kontrolliert. Die Schließungen umfassen einen Zeitraum von 14 Tagen.

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Der Kreis Gütersloh erhält Unterstützung durch die Bundeswehr: 13 Kräfte mit medizinischen Vorkenntnissen und zwölf Soldaten für die Dokumentation werden bei der Testung von rund 5.000 Personen, die bei der Firma Tönnies tätig sind, ab Freitag, 19. Juni, unterstützen. Der Kreis hatte das Hilfeersuchen auf den Weg gebracht, weil die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdiensts, aber auch der kreiseigenen Rettungsdienst am Ende ihrer Kapazitäten sind. Deutsche Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und der Rettungsdienst des Kreises Gütersloh hatten sowohl die Reihentests Mitte Mai, bei der sämtliche Produktionsmitarbeiter getestet worden sind, als auch die am 16. Juni und heute durchgeführten Testungen in der Zerlegung auf dem Werksgelände der Firma Tönnies durchgeführt. Von den am 16. Juni genommenen 1.106 Abstrichen sind 730 Befunde (Vortag: 657) positiv. Im Rahmen der heutigen Testungen wurden bisher rund 600 Beschäftige durch Mitarbeiter des Kreises Gütersloh abgestrichen. Die Reihentestung wird voraussichtlich bis zum 23. Juni andauern.

Gütersloh. Ab dem morgigen Freitag, 19. Juni 2020, bietet der Kreis Gütersloh eine muttersprachliche Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Polen und Rumänien an. Beantwortet werden alle Fragen rund um das Coronavirus. Das Angebot ist kostenlos.18. Juni 2020, von Inga Bambana

Die Hotline für Menschen der Muttersprache Rumänisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4513 montags, mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 15 bis 18 Uhr erreichbar.

Die Hotline für Menschen der Muttersprache Polnisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4573 montags, mittwochs und freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Hintergrund der Entscheidung ist das Ausbruchsgeschehen des Coronavirus bei der Firma Tönnies. Unterstützt wird die Telefonhotline von den Sprachlotsen des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Gütersloh in Zusammenarbeit mit den hiesigen Beratungsstellen wie dem Caritasverband, der Willkommensagentur und der AWO, die beratend den Südosteuropäern im Kreis Gütersloh zur Verfügung stehen. Falls erforderlich, werden zu einem späteren Zeitpunkt weitere Sprachen, wie beispielsweise Bulgarisch, angeboten.

Zerlegung von Tönnies ein Ausbruchsherd: Nach Auswertung von rund 589 Proben allein 395 positive
Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Bei den Coronatests des Kreises Gütersloh in der Zerlegung der Firma Tönnies sind vier von fünf Abstrichen positiv gewesen. Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch hatte daher am Mittwochmorgen umgehend den Corona-Krisenstab einberufen. 1.050 Proben haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Gütersloh mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Malteser Hilfsdienst (MHD) am Dienstag auf dem Gelände des Unternehmens genommen. Aktuell liegen 589 Befunde vor, davon sind 395 positiv. Im Laufe des Vormittags kamen über die ‚normalen‘ Wege – Abstriche unabhängig von der Testung des Kreises – 20 weitere positive Proben hinzu. Mit weiteren positiven Befunden ist zu rechnen. In den aktuellen, vom Kreis täglich veröffentlichten Zahlen, die sich jeweils auf den Zeitpunkt 0 Uhr beziehen, sind diese positiven Befunde noch nicht enthalten.
17. Juni 2020, von Isabelle Helmke

In der unmittelbar einberufenen Krisenstabssitzung wurden Maßnahmen festgelegt, um die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus unverzüglich zu minimieren. Dies sind:

  1. Alle Infizierten und Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden unverzüglich abgesondert beziehungsweise und unter Quarantäne gestellt.  Die Quarantäne und Absonderung wird vorrangig in den bisher genutzten Wohnungen und Unterkünften erfolgen. Soweit diese nicht genügen sollte, werden kurzfristig Überlaufkapazitäten geschaffen.
  2. Der Kreis Gütersloh hat der Firma Tönnies die unverzügliche Schließung des Schlachtbetriebes angeordnet. Im Übrigen wird die weitere Produktion in den betroffenen Betrieben auf dem Gelände der Unternehmensgruppe Tönnies am Standort Rheda-Wiedenbrück unverzüglich zurückgefahren.
  3. In den Schulen im Kreis Gütersloh wird ab dem 18. Juni bis zum 26. Juni, das heißt bis zum Beginn der Sommerferien, kein allgemeiner Unterricht mehr statt. In den Kindertageseinrichtungen und den Schulen wird es erweiterte Notbetreuung geben.
  4. Der Kreis Gütersloh wird kurzfristig alle noch nicht getesteten und auf dem Betriebsgelände tätigen Personen bei Tönnies unter Quarantäne stellen und testen.

Einen allgemeinen Lockdown im Kreis Gütersloh wird es nicht geben. Dies hatten Landrat Sven-Georg Adenauer und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gemeinsam festgelegt. 

An der Sitzung des Krisenstabes hatten Vertreter der drei hauptsächlich betroffenen Kommunen Rheda-Wiedenbrück, Verl und Gütersloh teilgenommen. Für die Tönnies Unternehmensgruppe Tönnies hatte unter anderem Konzernchef Clemens Tönnies an der Krisenstabssitzung teilgenommen. Die Firma Tönnies war vom Krisenstabsleiter des Kreises Gütersloh unmittelbar nach dem Bekanntwerden der ersten Ergebnisse darüber informiert, dass von den ersten 500 Befunden rund 400 positiv ausgefallen war. Die Firma Tönnies hatte daraufhin schon von sich aus die Anlieferung weiterer Schweine gestoppt.

Die Werkvertragsnehmer der Firma Tönnies, die Beschäftigte in der Zerlegung einsetzen, wurden bereits informiert und angewiesen, dass ihre Beschäftigten und alle nahen Kontaktpersonen bis auf weiteres ihre Wohnungen und Unterkünfte nicht verlassen.  

Bereits in den Tagen zuvor waren durch Tests des Unternehmens und von niedergelassenen Ärzten zahlreiche Beschäftigte von Tönnies und seinen Subunternehmern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies hatte den Kreis veranlasst, kurzfristig alle Personen zu testen, die am 16. Juni in der Zerlegung Schwein, in der Zerlegung Sauen, in der Kantine und als Beschäftigte des Kreises Gütersloh in der amtlichen Überwachung tätig waren. Aus dieser Reihentestung liegen bisher rund 400 positive Laborergebnisse vor. Die Laborergebnisse betreffen vorrangig Personen, die im Kreis Gütersloh gemeldet sind. Soweit Personen in anderen Kreisen und kreisfreien Städten (wie zum Beispiel die Kreise Warendorf, Paderborn, Soest etc.) betroffen sind, werden die zuständigen Gesundheitsämter kurzfristig informiert. Das Unternehmen hatte nach einem Krisengespräch, zu dem Landrat Adenauer am frühen Morgen des 16. Juni eingeladen hatte, bereits den Personaleinsatz signifikant reduziert, damit im Betrieb größere Abstände eingehalten werden können.

Durch die hohe Zahl an Neuinfektionen hat der Kreis Gütersloh die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen deutlich überschritten. Diese Marke geht auf eine Bund-Länder-Vereinbarung zurück: Wird diese überschritten, sollen Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, um das Ausbruchsgeschehen einzudämmen. Dies führt jedoch nicht automatisch zu einem Lock-Down.

Kreis startet neue Coronatests auf Werksgelände

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Um das Risiko von weiteren Infektionen in den aktuell betroffenen Betriebsteilen zu verringern, hat die Firma Tönnies in einem heute geführten Gespräch gegenüber dem Kreis zugesagt, insbesondere den Personaleinsatz in den betroffenen Bereichen der Zerlegung signifikant zu verringern, um die innerbetrieblichen Abstände bei der Arbeit zu vergrößern. Landrat Sven-Georg Adenauer hatte Vertreter der Firma Tönnies ins Kreishaus bestellt, da die hohe Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen fast ausschließlich auf Neuinfizierte zurückzuführen war, die im Bereich der Zerlegung beschäftigt sind. Konzernchef Clemens Tönnies und Dr. Gereon Schulze Althoff, Corona-Krisenstabsleiter des Unternehmens, stellten klar, dass es auch im ureigenen Interesse des Unternehmens liege, das Risiko von Neuinfektionen zu minimieren. Insofern werde die Firma Tönnies kurzfristig zusätzlich technische Maßnahmen im Bereich der Belüftung mit Frischluft, der Bestrahlung mit UV-Licht und Raumtemperatur in diesen Betriebsteilen ergreifen. Die Firma Tönnies hat zudem Vorsorge geschaffen, wenn Infizierte und Kontaktpersonen sich in Quarantäne begeben müssen.
16. Juni 2020, von Jan Focken

Seit dem 27.04. sind für Beschäftigte und Kunden in bestimmten Bereichen Mund-Nase-Bedeckungen verpflichtend. Dies gilt

  • in sämtlichen zulässigen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen), auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe.

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-fuehrt-maskenpflicht-ein


Bürger-Hotline des Kreises Gütersloh

Der Kreis Gütersloh hat eine Bürger-Hotline mit Informationen rund um das Coronavirus eingerichtet. Unter der Telefonnummer 05241 85-4500 können Bürgerinnen und Bürger von 8 bis 17 Uhr anrufen, wenn sie Fragen zu der Lungenkrankheit (COVID-19) haben.

Ab 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 angerufen werden.


Neue Webseite der Landesregierung mit Informationen zum Corona-Virus

Auf der Website der Landesregierung werden Informationen zum Corona-Virus gebündelt. Auf der neuen Seite www.land.nrw/corona können sich Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus informieren. Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert, die der Eindämmung des Corona-Virus dienen. Erlasse, Dokumente und Informationen aus allen Ressorts werden ebenfalls gebündelt zur Verfügung gestellt. Ziel der Plattform ist es, eine verlässliche Informationsquelle sicherzustellen.