Corona-Virus COVID19 - Aktuelle Informationen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

an dieser Stelle stellen wir Ihnen stets aktuelle Informationen und Links zum Corona-Virus zur Verfügung.

Laborbestätigte Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh und in SHS

Das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh veröffentlicht regelmäßig die aktuellen laborbestätigten Fallzahlen von Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh. Dabei werden die Städte und Gemeinden einzeln betrachtet. So bleiben Sie immer informiert, wie sich die Situation in Schloß Holte-Stukenbrock entwickelt.


Aktuelle Pressemitteilungen des Kreises Gütersloh

Der Kreis Gütersloh veröffentlicht auf seiner Homepage regelmäßig Pressemitteilungen zur Infektionslage im Kreis. Diese finden Sie unter https://www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/corona/pressemitteilungen-coronavirus/


Das Land NRW gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die aktuellen Regelungen bei einer stabilen Inzidenz von 10 und niedriger:

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 entfällt eine Kontaktbeschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Personen und Haushalten. Die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen im öffentlichen Raum wird weiterhin empfohlen. 

Bleibt die Maskenpflicht bestehen?

Wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt, gilt die Maskenpflicht in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 grundsätzlich nur noch 

  • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, in Taxen und bei der Schülerbeförderung, 
  • im Einzelhandel
  • und in Arztpraxen. 

Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt wie die Erbringer körpernaher Dienstleistungen oder Servicekräfte in der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen oder über einen negativen Testnachweis verfügen.

In sonstigen Innenbereichen wird das Tragen einer Maske lediglich empfohlen.

Betreibende anderer Angebote und Einrichtungen können die Nutzung allerdings weiterhin vom Tragen einer Maske abhängig machen. 

Die angekündigten Regelungen zur Maskenpflicht in Schulen nach den Sommerferien bleiben von den Änderungen unberührt.

Wo muss ich weiterhin meine Kontaktdaten angeben?

Kontaktdaten müssen nur noch in Einrichtungen der außerschulischen Bildung, in Diskotheken und in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen etc. angegeben werden. In allen weiteren Bereichen und Einrichtungen müssen keine Kontaktdaten mehr erfasst werden. 

Wo brauche ich noch einen negativen Test?

Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, braucht auch weiterhin ein negatives Testergebnis in folgenden Bereichen:   

  • beim Besuch von Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen, wenn sie ohne Abstand/Masken/Personenbegrenzung stattfinden
  • beim Besuch von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen, wenn sie ohne Abstand/Masken/Personenbegrenzung stattfinden 
  • in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Ferienwohnungen etc. als Gast aus einer Region mit einer Inzidenz über 10
  • bei Ferienangeboten und Ferienreisen für Kinder- und Jugendliche 
  • bei privaten Veranstaltungen, Feiern und Partys mit mehr als 50 Teilnehmenden, wenn sie ohne sonstige Einschränkungen stattfinden sollen
  • bei Sportfesten, Stadtfesten, Volksfesten und in Diskotheken, Clubs etc. 

Zudem gilt im Hinblick auf anstehende Reise- und Urlaubsaktivitäten: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten (nicht aber bei Krankheit/Homeoffice) nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. 

Was gilt für den Besuch von Museen etc.? 

Der Besuch von Museen usw. ist ohne Einschränkungen – also auch innen ohne Maske – möglich. 

Was gilt für den Sport?

Die Sportausübung ist wieder ohne Beschränkungen möglich. 

Was gilt für private Veranstaltungen und Feiern? 

Wie schon in der Inzidenzstufe 1 bei Partys, kann nun bei allen privaten Veranstaltungen und Feiern auf Mindestabstände und Masken verzichtet werden, wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt. Außerdem gelten keine Personenobergrenzen und keine Pflicht zur Kontaktdatenerfassung mehr. Bei mehr als 50 Teilnehmenden müssen aber sämtliche nicht immunisierten Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Das gilt auch für Partys, wenn bei diesen auf die übrigen in der Inzidenzstufe 1 noch geltenden Einschränkungen (Kontaktdatenerfassung und Personenobergrenzen) verzichtet werden soll.

Was gilt für Diskotheken, Clubs etc.?

In der Inzidenzstufe 0 ist ab 9. Juli 2021 mit Negativtest und Hygienekonzept der Betrieb von Diskotheken, Clubs etc. (deren Wiedereröffnung bisher auf den 27. August 2021 festgelegt war) wieder zulässig. 

Wie sieht es mit Volksfesten aus?

Bei einer landesweiten Inzidenzstufe 0 sind auch Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen wieder möglich, sofern sämtliche teilnehmenden Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Wenn keine Zugangskontrolle erfolgen, müssen Veranstalter verpflichtend stichprobenhafte Kontrollen durchführen und die Besucher über die Notwendigkeit des Negativtests informieren, zum Beispiel über Aushänge.

Was gilt für Großveranstaltungen wie Fußballspiele?

In der Coronaschutzverordnung ab 9. Juli werden die Vereinbarungen der Länder zu Großveranstaltungen im Profifußball etc. umgesetzt: Diese Großveranstaltungen sind zulässig, ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (inklusive immunisierte Personen) müssen aber alle nicht immunisierten Personen einen Negativtest besitzen. 
Zudem ist die Zuschauerzahl auf höchstens 25.000 Personen, maximal aber 50 Prozent der regulären Kapazität des Stadions, beschränkt. Es muss ein genehmigtes Hygienekonzept geben, das gegebenenfalls auch weitere Beschränkungen (zum Beispiel zum Alkoholausschank etc.) vorsehen muss.

Was passiert bei einem Wiederanstieg der Infektionen?

Die Inzidenzstufe 0 gilt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens 10 liegt. Da in diesem Zahlenbereich schon sehr kleine Infektionsausbrüche relevante Schwankungen verursachen können, erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Wert von 10 wieder acht Tage hintereinander überschritten wird.

Falls aber ein dynamischer Anstieg vorliegen sollte, der nicht lokal begrenzt ist, kann das Gesundheitsministerium die Inzidenzstufe auch schon nach drei Tagen des Überschreitens wieder hochstufen und damit die erhöhten Schutzmaßnahmen der Stufe 1 bereits dann wieder in Kraft setzen. 

Quelle: Land NRW

Das Land NRW gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die aktuellen Regelungen bei einer Inzidenz von 35 bis über 10:

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und vier weiteren Haushalten. Außerdem können sich bis zu 100 Personen mit negativen Test aus beliebigen Haushalten treffen. Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

Wo muss ich in Inzidenzstufe 1 eine Maske tragen?

Für Kreise und kreisfreie Städte der Inzidenzstufe 1 gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen

In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend.

Gibt es in Inzidenzstufe 1 auch für geschlossene Räume Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich auch in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 weiterhin bestehen.
Für Bildungs-, Kultur-, Sport- und andere Veranstaltungen gilt: Bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung darf die Maske an festen Sitz- oder Stehplätzen abgenommen werden, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden.

Was gilt für den Einzelhandel?

Im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient (Supermärkte, Lebensmittelläden etc.) fällt das Prinzip des „click & meet“ weg. Auch ein Test ist vor dem Besuch des Geschäfts nicht mehr nötig. Für Geschäfte mit einer Fläche über 800 Quadratmeter ist nun eine Person je 10 Quadratmeter anstelle von 20 Quadratmetern erlaubt. Ab dem 27. August 2021 sind auch in der Inzidenzstufe 1 auf Jahrmärkten und Spezialmärkten Negativtestnachweise nicht mehr erforderlich.

Was gilt für Kultureinrichtungen?

Veranstaltungen außen und innen sind mit maximal 1.000 Personen möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Ab 27.08. sind auch in der Inzidenzstufe 1 Musikfestivals mit bis zu 1.000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept wieder möglich.

Welche Änderungen gibt es für den Probenbetrieb von Musikgruppen?

Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb ist innen mit 30 bzw. 50 Personen mit Test und mit Gesang und Blasinstrumenten erlaubt.

Welche weiteren Erleichterungen gelten für Bildungsangebote?

Eine Maske am Sitzplatz ist bei ausreichender Belüftung und Luftfilterung nicht mehr erforderlich. Wenn die Inzidenz im ganzen Land unter 35 sinkt, sind auch Tests nicht mehr notwendig.

Welche Angebote sind für Kinder und Jugendliche möglich?

Gruppenangebote können innen mit maximal 30 jungen Menschen stattfinden, außen mit 50 jungen Menschen und ohne Test. Auch innen kann hier auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden

Welche Änderungen gibt es für den Sportbereich?

Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen möglich. Voraussetzung ist ein negativer Test.

Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
Über 1.000 und bis zu 25.000 Zuschauer, höchstens aber die Hälfte der regelmäßigen Zuschauerkapazität sind auf Sportanlagen ohne Test wieder erlaubt. Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regelmäßigen Zuschauerkapazität, mit Test und Sitzplan erlaubt.

Ab dem 27. August sind auch in der Inzidenzstufe 1 dann auch Sportfeste mit genehmigtem Konzept und Testpflicht ohne Personenbegrenzungen wieder möglich.

Was ist mit Freizeiteinrichtungen? 

Freibäder können wieder ohne Tests besucht werden. Bordelle und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder öffnen. Ein negativer Test ist notwendig. Clubs und Diskotheken dürfen ihre Außenbereiche für bis zu 250 Personen öffnen. Ein negativer Test ist aber erforderlich. Ab dem 27. August dürfen auch in der Inzidenzstufe 1 (und wenn auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt) Clubs und Diskotheken ihre Innenbereiche ohne Personenbegrenzung öffnen. Ein genehmigtes Konzept und ein negativer Test sind hier aber weiterhin notwendig.

Was gilt für Messen und Märkte?

Ab dem 27. August können Jahr- und Spezialmärkte auch in der Inzidenzstufe 1 ohne negativen Test wieder besucht werden.

Was gilt für Fahrschulen?

Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen und diese eine medizinische Maske tragen müssen.

Was gilt für die Gastronomie?

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich ohne Test möglich. Der Innenbereich darf, wenn auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt, wieder ohne Negativtestnachweis genutzt werden.

Dürfen wieder große Volksfeste stattfinden?

Ja, auch in der Inzidenzstufe 1 ab dem 27. August. Dann sind Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1.000 Besucher mit Negativtestnachweis und genehmigtem Konzept erlaubt. Gilt auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1, fällt auch die Besucherbegrenzung.

Was gilt für Hotels? 

Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste mit negativem Testergebnis beherbergen. Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Die gastronomische Versorgung der Gäste ist uneingeschränkt möglich.

Sind private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage wieder erlaubt? 

Ja, private Veranstaltungen sind bereits in der Inzidenzstufe 1 auch in Form von Partys und vergleichbaren Feiern ohne Mindestabstand mit bis zu 100 Gästen im Freien und mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen mit Negativtestnachweis und Kontaktdatenerfassung zulässig.

Sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse möglich?

In geschlossenen Räumlichkeiten sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich. Voraussetzung sind ein negativer Corona-Test und ein Sitzplan. Im Freien können Sitzungen, Tagungen und Kongresse mit mehr als 1.000 Teilnehmern (höchstens aber einem Drittel der regulären Kapazität des Veranstaltungsortes) im Freien stattfinden. Hier genügt die Kontaktdatenerfassung ohne Sitzplan, ein negativer Corona-Test ist nicht erforderlich.
Ab dem 27. August 2021 sind (in der Inzidenzstufe 1) auch in Innenräumen wieder Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erlaubt (mit Hygienekonzept).

Wie wird mit Genesenen und vollständig Geimpften umgegangen? 

Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich. Wo also in Einrichtungen oder bei Veranstaltungen und Angeboten ein Testnachweis gefordert wird, gilt dies nicht für Geimpfte/Genesene. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt ist, werden Geimpfte und Genesene nicht mitgerechnet, können also zusätzlich teilnehmen. Voraussetzung ist bei Geimpften ein vollständiger Impfschutz, bei den meisten Impfstoffen also der Erhalt von zwei Impfungen. Außerdem muss die abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen (damit sich die Immunisierung voll herausgebildet hat). Bei Genesenen ist Voraussetzung, dass die Erkrankung mindestens 28 Tage zurückliegt (damit keine Ansteckungsgefahr mehr besteht), aber höchstens 6 Monate zurückliegt (da danach möglicherweise keine hinreichende Immunisierung mehr gegeben ist). Hat der Genesene allerdings zusätzlich auch mindestens eine Impfung erhalten, fällt die Begrenzung auf 6 Monate weg.

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Quelle: Land NRW

Das Land NRW gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die aktuellen Regelungen bei einer Inzidenz von 50 bis 35:

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und zwei weitere Haushalten. Außerdem können sich zehn Personen mit negativen Test aus beliebigen Haushalten treffen.
Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

Was gilt für den Einzelhandel?

Im Geschäft darf sich lediglich ein Kunde pro 10 Quadratmeter befinden. Es gilt eine Maskenpflicht, jedoch keine weiteren Voraussetzungen für die Öffnung (kein „click & meet“ und kein negativer Test nötig).
In größeren Geschäften reduziert sich die Anzahl der Kunden bei einer Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter.

Was gilt für Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen?

Neben Kulturveranstaltungen im Freien dürfen auch Konzerte im Innenbereich sowie Theater-, Oper- oder Kinoveranstaltungen mit bis zu 500 Personen, Negativtestnachweis und festen Sitzplätzen wieder stattfinden. Bei Veranstaltungen im Innenbereich müssen die Räume gut durchlüftet oder Luftfilteranlage ausgestattet sein.
Museen, Ausstellungen usw. können ohne vorherige Terminvereinbarung öffnen.   

Welche Änderungen gibt es für den Probenbetrieb von Musikgruppen?

Auch Gesang und Blasinstrumente sind in gut durchlüfteten Räumen mit negativem Testnachweis und Erfassung der Kontaktdaten wieder erlaubt.

Welche weiteren Erleichterungen gelten für Bildungsangebote?

Erleichterungen gibt es beim Mindestabstand, wenn die teilnehmenden Personen an festen Sitz- und Arbeitsplätzen lernen.
Musikunterricht mit Gesang und/oder Blasinstrumenten ist innen mit maximal 20 Personen erlaubt. Ein negativer Test wird vorausgesetzt.

Welche Angebote sind für Kinder und Jugendliche möglich?

Gruppenangebote können innen mit maximal 20 jungen Menschen stattfinden, außen mit 30 jungen Menschen jeweils mit Negativtest. Auch innen kann hier auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden.

Welche Änderungen gibt es für den Sportbereich?

Kontaktsport ist mit bis zu 25 Personen und negativem Testnachweis möglich. Kontaktfreier Sport außen ist auf und außerhalb von Sportanlagen mit einer unbegrenzten Personenanzahl erlaubt.
Kontaktfreier Sport mit Ausnahmen des intensiven Ausdauertrainings kann in Innenanlagen sowie Fitnessstudios mit Negativtestnachweis und Mindestabstand ohne Personenbegrenzung ausgeübt werden, Kontaktsport mit bis zu 12 Personen.
Schwimm- und Spaßbäder dürfen ohne Begrenzung auf die Sportausübung öffnen. Ein Negativtest wird vorausgesetzt. Es gilt eine Personenbegrenzung.
Bei Sportveranstaltungen im Freien sind bis zu 1000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regulären Zuschauerkapazität, ohne Test wieder erlaubt, in Innenräumen bis zu 500 Zuschauer mit Negativtestnachweis und festem Sitzplan.

Was ist mit Freizeiteinrichtungen?

Bäder, Saunen usw. sowie Indoorspielplätze dürfen mit einem negativen Test wieder besucht werden.
Freizeitparks dürfen ebenfalls mit negativen Test, aber mit Personenbegrenzung besucht werden. Ausflugsfahrten mit Schiffen etc. können ohne Negativtestnachweis erbracht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass auch im Land die Inzidenz unter 50 liegt gilt.

Was gilt für Messen und Märkte?

Messen und Ausstellungen sind mit Negativtest, Personenbegrenzungen und Hygienekonzept zulässig, Jahrmärkte mit Personenbegrenzung und, wenn auch Volksfest-Elemente wie Karussells, Schießbuden etc. vorhanden sind, zusätzlich mit Negativtest.

Was gilt für Fahrschulen?

Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen. Diese müssen mindestens eine FFP2-Maske tragen.

Was gilt für die Gastronomie?

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich ohne Test möglich. Die Kontaktdaten und der genutzte Tisch sind zu erfassen.
Der Innenbereich darf wieder mit einem negativen Test und einer Platzpflicht genutzt werden.
Kantinen können wieder öffnen. Betriebsangehörige müssen zum Besuch keinen Test vorzeigen.

Was gilt für Hotels?

In Ferienwohnungen und auf Campingplätzen dürfen Gäste mit negativem Testergebnis beherbergen.
Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Die gastronomische Versorgung der Gäste ist unter Beachtung der Regelungen für die Gastronomie wieder uneingeschränkt möglich.

Sind private Veranstaltungen wieder erlaubt?

Ja, mit bis zu 100 Gästen im Freien und bis zu 50 Gästen in Innenräumen mit Negativtestnachweis. Achtung: Partys und vergleichbare Feiern sind noch nicht zulässig.
Die Unterscheidung zwischen Party und normaler Veranstaltung – mit weniger Infektionsrisiken – richtet sich nach Infektionsschutzgesichtspunkten vor allem nach dem geplanten Verhalten der Gäste. Soll zu (lauter) Musik getanzt werden und sind daher viele enge Kontakte ohne Mindestabstand erwartbar, handelt es sich um eine Party, die ähnlich problematisch ist wie der Besuch einer Disco o.ä. Daher sind diese Veranstaltungen nur unter eingeschränkten Maßgaben zulässig. Diese Unterscheidung steht schon seit Monaten in der Coronaschutzverordnung.

Sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse wieder möglich?

Ja. Sitzungen, Tagungen und Kongresse sind innen sowie außen mit bis zu 500 Teilnehmern wieder erlaubt. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test und die Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmer.

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Quelle: Land NRW

Das Land NRW gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die aktuellen Regelungen bei einer Inzidenz von über 50:

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts. Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

Was gilt für den Einzelhandel?

Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient (Supermärkte, Lebensmittelläden etc.) kann ohne weitere Voraussetzungen öffnen. Auch ein Test ist vor dem Besuch des Geschäfts nicht mehr nötig. Im Geschäft darf sich lediglich ein Kunde pro 20 Quadratmeter befinden.

Welche Kultureinrichtungen können ihren Betrieb wiederaufnehmen?

Konzerte unter freiem Himmel mit max. 500 Personen sind wieder möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Es sind feste Sitzplätze zu vergeben.
Konzerte im Innenbereich sowie Theater-, Oper- oder Kinoveranstaltungen sind mit bis zu 250 Personen mit Negativtestnachweis, Mindestabstand und fester Sitzordnung wieder erlaubt. Die Räume müssen gut durchlüftetet sein oder über eine viruzid wirkende Luftfilteranlage verfügen.

Können Musikgruppen ihren Probenbetrieb wiederaufnehmen?

Ja, unter Bedingungen. Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb ist außen ohne Personenbegrenzung erlaubt, innen mit maximal 20 Personen. Innen und außen wird ein negativer Testnachweis benötigt und die Kontaktdaten aller Anwesenden sind jeweils zu erfassen. Gesang oder Blasinstrumente sind innen nicht erlaubt.

Wie können Bildungsangebote wieder stattfinden?

Präsenzunterricht ist wieder ohne Begrenzung der Personenzahl möglich. Findet der Kurs innen statt, müssen die Teilnehmer einen negativen Test vorweisen.
Musikunterricht mit Gesang und/oder Blasinstrumenten ist innen mit maximal 10 Personen in vollständig durchlüfteten Räumen erlaubt. Ein negativer Test wird vorausgesetzt.

Können Angebote für Kinder und Jugendliche wieder stattfinden?

Gruppenangebote können innen in festen Gruppen mit maximal 10 jungen Menschen mit Negativtest stattfinden. Außen können sie mit maximal 20 jungen Menschen stattfinden, wobei diese ab 14 Jahren ein negatives Testergebnis benötigen, wenn sie an Aktivitäten teilnehmen, die nicht Kontaktfrei sind.
Ferienangebote und Ferienreisen sind mit Test und weiteren Bedingungen zulässig.

Sind Sportanlagen wieder uneingeschränkt nutzbar?

Nein. Kontaktfreier Sport außen ist auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen erlaubt. Nicht kontaktfreier Sport ist außen im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung zulässig. Ebenso zulässig ist der Sport außen von bis zu 25 Minderjährigen zuzüglich zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.
Schwimm- und Freibäder dürfen lediglich zur Sportausübung (keine Liegewiesen) für Personen mit negativem Test und für die Anfängerschwimmausbildung öffnen.
Zuschauer sind auf Sportanlagen wieder erlaubt. Außen bis zu 500 Zuschauer mit Negativtest, Sitzplan und Mindestabstand.

Was ist mit Freizeiteinrichtungen?

Die Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen ist mit Vorlage eines negativen Tests durch die Besucher und bei Einhaltung der Mindestabstände wieder möglich, etwa Minigolf, Kletterpark oder Hochseilgärten. Bei Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. ist lediglich der Außenbereich mit negativen Test nutzbar.

Sind Messen und Märkte wieder erlaubt?

Messen und Ausstellungen sind mit Personenbegrenzungen und Hygienekonzept sowie innen mit Negativtest wieder zulässig.

Was gilt für Fahrschulen?

Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen. Diese müssen mindestens eine FFP2-Maske tragen.

Was gilt für die Gastronomie?

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich und mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung zulässig. Es herrscht eine Platzpflicht und eine Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten unter Erfassung des genutzten Tisches.
Natürlich weiterhin möglich sind auch die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken. Im unmittelbaren Umkreis des gastronomischen Betriebs ist der Verzehr von Speisen und Getränken auch wieder erlaubt.

Können Hotels wieder öffnen?

Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste mit negativem Testergebnis wieder beherbergen.
Hotels können wieder ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie, ist ein negativer Test erforderlich. Bei mehrtägigen Aufenthalten muss alle drei Tage ein Negativtest vorgelegt werden.

Sind private Veranstaltungen wieder erlaubt?

Nein. Private Veranstaltungen, Feiern und Partys sind bei einer Inzidenz von über 50 noch nicht wieder zulässig.

Sind Veranstaltungen und Versammlungen wieder möglich?

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, bleiben einstweilen untersagt.
Erlaubt bleiben – unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen – unter anderem:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (z. B. Demonstrationen)
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge dienen (z. B. auch Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen oder Blutspenden)
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien der kommunalen Selbstverwaltung
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, Gesellschaften, Parteien, Vereinen oder Wohnungseigentümergemeinschaften, die nicht digital durchgeführt werden können mit Personenbegrenzung
  • Bestattungen einschließlich der vorangehenden Trauerfeier
  • standesamtliche Trauungen
  • Gottesdienste.

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Quelle: Land NRW

Die ab dem 14. Juli gültige, erneuerte Coronaschutzverordnung des Landes NRW finden Sie als PDF hier. 

Fragen zur Coronaschutzverordnung können Sie an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de des Landes NRW schicken. Einen schnellen Überblick über die geltenden Maßnahmen gibt die Landesregierung NRW auf ihrer Internetseite unter FAQ zum Coronavirus und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unter Corona-Regeln für den Lockdown in Nordrhein-Westfalen.

Zur Regelung von Absonderungen nach dem Infektionsschutzgesetz hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Verordnung erlassen. Die gesamte, aktuelle Verordnung als PDF finden Sie auf der Seite des Landes NRW hier beim Runterscrollen unter dem Punkt "AKTUELLE VERORDNUNGEN".

Einen Überblick über die häufigsten Fragen zur Quarantäne finden Sie auf der Seite FAQ zum Coronavirus des Landes NRW unter dem Punkt Quarantäne-Regelungen. Dort finden Sie auch Informationen über eine mögliche Quarantäne für Einreisende und Reiserückkehrer unter dem Punkt Corona-Einreisebestimmungen.

Welche Einreiseregelungen gelten aktuell?

Seit dem 13. Mai 2021 gelten neue Einreiseregelungen des Bundes, die die Quarantäneverordnungen der Länder und damit auch die Coronaeinreiseverordnung Nordrhein-Westfalen ersetzen. Dann gilt für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, grundsätzlich eine zehntägige häusliche Quarantäne, die aber durch die Übermittlung eines negativen Tests an die zuständige Behörde aufgehoben werden kann. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen. Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest ausreichend. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut.

Was gilt für die Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet?

Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet ist eine Freitestung erst ab dem fünften Tag nach Einreise möglich. Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest – unter anderem für Grenzpendler, Familienbesuche und für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden. Weiterhin gilt für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Tests. Hiervon sind nur Durchreisende und Transportpersonal (bei Aufenthalten unter 72 Stunden) ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Wo bestehen Testmöglichkeiten?

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den landesweit über 6.000 Testzentren und anderen Teststellen wie Apotheken oder Ärzten kann die Testung vorgenommen werden.

Was gilt bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet?

Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gelten strengere Regelungen.

Hier gibt es weitere, detaillierte Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Quelle: Land NRW

Informationen zu Kontaktbeschränkungen nach Inzidenzwerten und der Maskenpflicht finden Sie auf der Homepage des Landes NRW hier.

Arbeitnehmer, die über den Arbeitgeber einen Schnelltest machen, haben nun die Möglichkeit, auch einen offiziellen Testnachweis über das Testergebnis zu bekommen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW schreibt dazu auf seiner Internetseite:

"Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Test- und Quarantäneverordnung des Landes angepasst. Wer in seinem Betrieb einen vom Arbeitgeber angebotenen Coronaschnelltest macht, kann ab sofort über das Testergebnis einen offiziellen Testnachweis erhalten.

Dieser Nachweis ermöglicht auch die Nutzung von Angeboten, bei denen der Zutritt nach der Coronaschutzverordnung an einen Negativtest geknüpft ist (zum Beispiel Baumarktbesuche in Kommunen mit „Notbremse“).

Auch bei verpflichtenden Testungen, etwa von Besuchern in Pflegeheimen, können entsprechende Testnachweise ausgestellt werden.
 
Arbeitgeber, die ihren Beschäftigen eine kostenlose Beschäftigtentestung anbieten, können hierüber einen Nachweis ausstellen, wenn die Testung bei Anwendung von Coronaschnelltests durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt wird.

Möglich ist auch, den Beschäftigten Selbsttests zur Verfügung zu stellen, die diese unter Aufsicht einer unterwiesenen Person machen und deren Ergebnis dann bestätigt wird. Die Beschäftigtentestung und die Nachweiserteilung können entweder durch beauftragte Firmen, Apotheken oder Ähnliche, oder durch eigene Beschäftigte der Betriebe erfolgen.
 
Die Bescheinigungen sind auf Vordrucken zu erstellen, die als Anlage zu der Test- und Quarantäneverordnung veröffentlicht wurden. Auch digitale Lösungen oder Bescheinigungen mit gleichem Mindestinhalt sind zulässig, wenn sie eindeutig den Aussteller erkennen lassen.
 
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die an dem Verfahren der Erteilung von Testnachweisen teilnehmen wollen, müssen sich vorab in einem sehr unbürokratischen Verfahren auf dieser Seite anmelden: https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige

Dieses Verfahren beruht auf Ehrlichkeit und Verantwortung. Daher wird Missbrauch konsequent geahndet. Wer falsche Testzeugnisse erstellt und nutzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro und zudem eine Anzeige wegen strafbaren Urkundendelikten."

Das Land NRW führt seit Mitte Mai an den Grund- und Förderschulen sog. „Lolli-Tests“ durch. Die Probenentnahme erfolgt hierbei durch das 30-sekündige Lutschen an einem Wattestäbchen. Die Auswertung der Proben erfolgt mittels PCR-Testung, die sensitiver sind, d.h. bereits bei geringerer Viruslast eine Infektion feststellen können. Hierdurch können, insb. symptomlose, Infektionen früher erkannt und die betroffenen Kinder und deren Kontaktpersonen isoliert werden. Die Proben werden in sog. „Pools“, d.h. Sammelbehältern, mit allen Proben der Kinder einer Klasse oder Betreuungsgruppe noch während des Unterrichts der Kinder in ein Labor transportiert und ausgewertet. Die Testergebnisse liegen bis zum Abend oder spätestens 6 Uhr am Morgen nach der Testung vor. Wenn eine Pool positiv getestet wird, werden die Kinder, deren Proben sich in dem Pool befunden haben, erneut mittels Lolli-Test und PCR-Einzeltest-Auswertung auf eine Infektion getestet. Die Kinder, deren Test-Pool positiv getestet wurde, dürfen den Präsenzunterricht oder die Notbetreuung erst wieder besuchen, wenn ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt.

Die  Lolli-Tests werden sowohl beim Stattfinden von Präsenzunterricht (im Wechselmodell) als auch in der Notbetreuung während des Distanzunterrichts durchgeführt.

Eine Ausweitung der Lolli-Tests auf Kitas ist aufgrund der ausgelasteten Laborkapazitäten und des Logistikaufwandes für den zeitnahen Transport der Test-Pools ins Labor leider derzeit nicht möglich.

Das Land NRW stellt für die Durchführung von wöchentlichen Corona-Tests in den Kindertagesstätten im Stadtgebiet die erforderlichen Corona-Selbst-Tests. Hierdurch soll der Ausbruch von Corona-Infektionen in den Kitas im Stadtgebiet verhindert und der Alltag so sicher wie möglich gestaltet werden.

Die Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern einen kostenlosen Corona-Test pro Woche.

Schnelltests in SHS sind hier möglich:

  • Pollhans-Apotheke, Bahnhofstraße 57, Schloß Holte, Terminvereinbarung
  • Apotheke am Holter Kirchplatz, Holter Kirchplatz 10, Schloß Holte, Terminvereinbarung
  • Medizinisches Versorgungszentrum medicum, Kornblumenweg 1, Stukenbrock, Terminvereinbarung
  • DRK-Testzentrum (hier auch kostenpflichtige PCR-Testung möglich): Sporthalle Pollhansplatz, Jahnstraße 13, Schloß Holte, ohne Terminvereinbarung. Die Öffnungszeiten sind
    • Montag und Dienstag 14:00–17:00 Uhr
    • Mittwoch und Donnerstag 08:00–12:00 Uhr
    • Freitag 12:00-15:00 Uhr und 17:00–20:00 Uhr
    • Samstag 09:00–12:00 Uhr
    • Sonntag geschlossen
  • Corona-Testzentrum in Stukenbrock (hier auch kostenpflichtige PCR-Testung möglich): Hauptstraße 9-11, Stukenbrock, Terminvereinbarung online und telefonisch unter 05207 9291505. Die Öffnungszeiten sind
    • Montag und Dienstag 07:00–14:00 Uhr
    • Mittwoch geschlossen
    • Donnerstag 12:00 - 18:00 Uhr
    • Freitag 07:00–17:00 Uhr
    • Samstag 12:00 - 18:00 Uhr
    • Sonntag 10:00–16:00 Uhr

Selbstverständlich können Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Hausarzt nachfragen, ob eine Möglichkeit der kostenlosen Testung in der Hausarztpraxis besteht.

Die Stadt als Arbeitgeber führt ebenfalls Corona-Selbsttests ein und geht damit als gutes Beispiel voran. Die Stadtverwaltung hofft, dass weitere Arbeitgeber im Ort dem Beispiel folgen und ihrer jeweiligen Belegschaft entsprechende Testmöglichkeiten anbieten.

 

DRK sucht dringend Mitarbeitende für Corona-Testzentrum

Für das Testzentrum des Deutschen Roten Kreuzes an der Jahnstraße sucht das DRK dringend Personal zur Einstellung, das kurzfristig einsetzbar ist. Eine medizinische Vorbildung ist erwünscht, aber keineswegs Voraussetzung, da die notwendigen Kenntnisse durch das DRK vermittelt werden. Bewerberinnen und Bewerber sollten jedoch Freude am Umgang mit Menschen und Interesse an sinnstiftender Arbeit haben. Zuverlässigkeit wird vorausgesetzt. Interessierte richten ihre Bewerbung mit einem kurzen Lebenslauf und der Angabe von Einsatzumfang und -zeiten sowie dem möglichen Beschäftigungsbeginn an bewerbung@drk-gütersloh.de. Sobald weiteres Personal verfügbar ist, soll das Testangebot des DRK in Schloß Holte-Stukenbrock weiter ausgeweitet werden.

Aufhebung der Impf-Priorisierung ab dem 7. Juni

Das Land NRW informiert auf seiner Homepage über die Aufhebung der Impf-Priorisierung:

Ab Montag, 7. Juni, wird die Priorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben. Das heißt, dass in den Tagen und Wochen ab dem 7. Juni nun jeder und jede einen Termin für eine Impfung vereinbaren kann. Aktuelle Fragen und Antworten zum Thema.

Wie geht die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen voran?

Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Wochen sehr gut vorangegangen, gerade Ältere und besonders Gefährdete sind bereits geschützt. Mit Stand vom 4. Juni 2021 ist inzwischen jeder Fünfte in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft (über 3,6 Millionen Menschen). Fast jeder zweite Impfberechtigte hat mindestens eine Erstimpfung erhalten (über 8,4 Millionen Menschen).

Was bedeutet die Aufhebung der Priorisierung bei den Impfungen ab dem 7. Juni?

In den vergangenen Monaten wurden die Impfungen gegen das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen wegen des knappen Impfstoffs priorisiert durchgeführt. Zunächst sollten die Menschen ein Angebot zur Impfung erhalten, die ein besonders hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken.
Ab Montag, 7. Juni, wird die Priorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben: Das heißt, dass in den Tagen und Wochen ab dem 7. Juni nun jeder und jede einen Termin für eine Impfung vereinbaren kann – unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder Beruf.

Wann kann ich mit einem Impftermin rechnen?

Im Verlauf des Sommers wird ausreichend Impfstoff bereitstehen, damit jeder geimpft werden kann, der das möchte. Die bestehenden Lieferengpässe der Firma BioNTech werden sich in den nächsten beiden Wochen auflösen. Dann werden auch die ausgefallenen Lieferungen nachgeholt, sodass wieder ein breites Impfangebot möglich ist.
Daher ist in den nächsten Wochen zunächst noch ein wenig Geduld gefragt: Auch, wenn ab 7. Juni die Impfpriorisierung aufgehoben wird, bedeutet das nicht, dass jede/r Impfwillige sofort einen Impftermin erhalten kann.

Bekomme ich jetzt einen Termin in meinem lokalen Impfzentrum?

In den Impfzentren muss der vom Bund zur Verfügung gestellte Impfstoff mindestens bis Mitte Juni komplett für Zweitimpfungen genutzt werden. Daher werden zunächst noch keine neuen Terminfenster in den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt. Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, werden neue Termine in den Impfzentren buchbar sein. Darüber wird das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen frühzeitig informieren. Diese Information wird auch hier veröffentlicht.

In welcher Reihenfolge werden in den Arztpraxen Patienten geimpft?

Auch bei einer Impfanfrage an die Arztpraxen benötigt es etwas Geduld, da die niedergelassene Ärzteschaft abhängig von dem vom Bund beschafften Impfstoff ist und nicht alle Patientinnen und Patienten auf einmal geimpft werden können. Die Impfungen der niedergelassenen Ärzteschaft erfolgen in deren eigener Verantwortung. Es bleibt auch weiter den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.

Welcher Impfstoff steht in den Arztpraxen zur Verfügung?

Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (ab 7. Juni auch privatärztliche Praxen) werden vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Die Praxen können grundsätzlich – je nach Verfügbarkeit - Impfdosen von BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson bestellen. Ab dem 7. Juni werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können ab diesem Zeitpunkt ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Kommission auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

Was ist mit Betriebsärzten?

Betriebsärzte werden ab dem 7. Juni zusätzlich in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist demnach der Bund. Auch Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung.

Welche Möglichkeiten gibt es für Betriebsärzte in kleineren oder mittleren Unternehmen?

Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht es den Betriebsärzten, ihr Impfstoffkontingent an ein Impfzentrum nach Wahl liefern zu lassen. In Absprache zwischen Betriebsarzt und Impfzentrum können im Vorfeld Termine oder Zeitfenster für die Impfung der jeweiligen Betriebsangehörigen vereinbart werden, die dann aus dem Impfstoffkontingent des Betriebsarztes im Impfzentrum geimpft werden. So wird den Betriebsärzten ermöglicht, trotz fehlender räumlicher und personeller Ressourcen die Impfungen für „ihre“ Betriebe ohne großen Aufwand sicherzustellen.

Quelle: Land NRW

 

 

Allgemeine Informationen

Seit dem 27. Dezember 2020 steht der Corona-Impfstoff in Deutschland zur Verfügung. Die ersten Impfungen fanden ausschließlich in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt.

Das Impfzentrum in Gütersloh ist, wie alle Impfzentren, seit dem 1. Februar für den Publikumsverkehr geöffnet. Eine Terminvergabe war bereits ab dem 25. Januar möglich. 

Anspruch auf einen Impftermin hatten zunächst ausschließlich über 80-jährige Personen, die das Informationsschreiben von dem Kreis Gütersloh und des NRW-Gesundheitsministers erhalten haben.

Allgemeine Fragen und Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, bei der Kassenärztlichen Vereinigung und beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen:

Landesregierung Nordrhein-Westfalen (https://www.land.nrw/de/corona/impfung)

Kassenärztliche Bundesvereinigung Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (https://www.116117.de/de/corona-impfung.php)

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung)

Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff / Information sheet for vaccination against Corona Virus Disease 2019 in other languages (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html)

Eine Übersicht über die Impfzentren in NRW finden Sie hier: https://www.mags.nrw/coronavirus-impfzentren-nrw

Alle Informationen des MAGS über den Ablauf – vom Termin bis zur Impfung sind hier zu finden: https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf

 

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wo ist das Impfzentrum in Gütersloh?

Das Impfzentrum für den Kreis Gütersloh befindet sich unter der folgenden Adresse:

NAAFI-Shop (Flughafen Gütersloh)
Marienfelder Straße 351
33330 Gütersloh

Weitere Informationen des Kreises Gütersloh rund um die Coronaschutzimpfung finden Sie hier: https://www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/corona/

 

Was muss ich mitbringen?

·         Ausweisdokument

·         Impfausweis

·         unterschriebene Einwilligungserklärung (diese kann vorab auch zugesendet werden oder im Impfzentrum unterschrieben werden)

·         QR-Code, der Ihnen nach Terminvereinbarung per Post oder E-Mail zugesandt wurde.

 

Ab wann wird im Impfzentrum geimpft?

Am 1. Februar hat das Impfzentrum seinen Betrieb aufgenommen.

Bereits seit dem 25. Januar können alle eingeladenen Bürgerinnen und Bürger einen Impftermin online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 11611702 vereinbaren.

 

Kostet die Corona-Schutzimpfung etwas?

Die Impfung ist kostenlos und freiwillig.

 

Wer wird zuerst geimpft?

Die so genannten "vulnerablen" Gruppen, also ältere Personen (ab 80 Jahren) und Vorerkrankte (zum Beispiel Menschen mit COPD, Blutkreislauferkrankungen, Bluthochdruck) sowie medizinisches Personal. Danach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur (Polizei, Feuerwehr).

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung (gültig seit 08. Februar 2021) des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut aufbaut.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser, Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

Die Priorisierung im Einzelnen finden Sie in den Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum?

Die Vergabe der Termine liegt in der Zuständigkeit der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Derzeit vereinbart der Impfling zwei Termine.

Per Post oder E-Mail erhält man die Aufklärungsunterlagen mit Informationen zum Impfstoff, dem genauen Ablauf der Impf-Prozedur, der zu unterschreibenden Einwilligung und einem QR-Code.

Die bundesweit einheitliche Telefonnummer (0800) 116 117 02 für den Terminservice ist mit dem 25. Januar für die postalisch angeschriebenen Personen freigeschaltet worden. Außerdem ist eine Anmeldung über eine Internetseite (www.116117.de) möglich.

 

Weitere Informationen?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung 116 117 oder beim Bürgertelefon der Landesregierung Nordrhein-Westfalen unter 0211 / 9119-1001.

Die aktuelle Coronabetreuungsverordnung des Landes NRW mit den Regelungen für die Kindertagesbetreuung  finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert umfassend zum Thema Coronavirus und Schule. Hier finden Sie auch die Regelungen für Schulen ab dem 18. August 2021. Die aktuelle Coronabetreuungsverordnung finden Sie hier.

 

Präsenzunterricht für alle und reguläre OGS-/Randstundenbetreuung ab dem 31.05.2021

Ab Donnerstag, 27.05.2021, 0 Uhr tritt im Kreis Gütersloh die sog. „Bundesnotbremse“ außer Kraft und die NRW-Landesregelungen bei einer Inzidenz von unter 100 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen gelten wieder. Nach diesen Regelungen und der aktuellen Information des Schulministeriums NRW wird daher ab dem 31.05.2021 Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden. Auch die Angebote des Offenen Ganztags und der Randstundenbetreuung an den Grundschulen werden ab dem 31.05.2021 wieder regulär durchgeführt. Genauere Informationen hierüber erhalten Eltern der Kinder mit Betreuungsvertrag an der KGS unter: http://kgs-stukenbrock.de. Die AWO Gütersloh wird die Eltern der von ihr an den anderen Grundschulstandorten betreuten Kinder durch einen Elternbrief informieren. Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ist sehr erleichtert, dass es den Trägern der OGS vor Ort möglich ist, so kurzfristig mit wenigen Tagen Vorlauf wieder den Regelbetrieb aufnehmen zu können. Hierdurch kehrt etwas Normalität für die Eltern in Schloß Holte-Stukenbrock zurück, die sich ab nächster Woche wieder auf die Beschulung und Betreuung ihrer Kinder verlassen können.

Sollte die Inzidenz im Kreis Gütersloh an drei aufeinanderfolgenden Tagen jedoch wieder die 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen überschreiten, wird der Unterricht wieder auf den sog. Wechselunterricht umgestellt. In diesem Fall wird auch das OGS-Angebot erneut eingeschränkt. Hierüber werden die Stadt sowie die OGS-Träger informieren, wenn es hierzu kommen sollte.

Das Test-Angebot an den Schulen bleibt unverändert aufrechterhalten. An den Grundschulen werden die Klassen jeweils an 2 Tagen pro Woche durch einen sog. Lolli-PCR-Test getestet. Um die vorhandenen Laborkapazitäten, die auf Grundlage der Schülerzahlen beim Wechselunterricht vereinbart wurden, nicht zu überschreiten, werden die Tests nach internen Vorgaben der Schulen nach Jahrgängen getrennt durchgeführt, so dass beispielsweise montags und mittwochs die Schüler/innen der Schuleingangsphase getestet werden und dienstags und donnerstags die Schüler/innen der Klassen 3 und 4. An den weiterführenden Schulen werden wie bisher zweimal wöchentlich Selbst-Tests durchgeführt.

 

23.10.2020: Belüftung in den Schulen

Regelmäßiges Lüften gilt, neben der Einhaltung der AHA-Regeln, als wirksamstes Mittel zur Verringerung der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus. Das regelmäßige Stoßlüften während des Unterrichts alle 20 Minuten und während der gesamten Pausen reiche aus, um alle Räume an allen Schulen in Schloß Holte-Stukenbrock vollständig zu durchlüften, bestätigt Olaf Junker, 1. Beigeordneter der Stadt, auf Basis der Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes.

Die Unsicherheit ist auch bei Eltern in Schloß Holte-Stukenbrock groß: wie sollen unsere Kinder nach den Herbstferien in Zeiten steigender Infektionszahlen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt werden? Die Stadt beruhigt: Es gibt, anders als in manch anderen Städten, in unseren Schulen keine Unterrichtsräume mit einer Belüftungsproblematik. Laut aktuell erfolgter Beurteilung durch den B.A.D. ist in allen Schulen im Stadtgebiet ein ausreichender Raumluftaustausch gewährleistet. Der B.A.D. (berufsgenossenschaftlicher arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst) ist für die Arbeitssicherheit der Lehrer verantwortlich und schützt dadurch auch die Sicherheit der Kinder.  Damit offene Fenster für die Kinder nicht zur Gefahrenquelle werden, gibt es zum Teil vorgeschriebene Öffnungsbegrenzer, aber auch dort ist der Luftaustausch laut B.A.D. gesichert.

Trotz der guten Lüftungssituation verfolgt auch die Stadt SHS aufmerksam die angekündigten Förderprogramme des Landes NRW für die Anschaffung ergänzender Luftfilter. Nötig sind diese in Schloß Holte-Stukenbrock aber nicht.

Für Unternehmen bedeuten die aktuellen Kontaktbeschränkungen auch die Umsetzung von Homeoffice für ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer soweit möglich. Das Land NRW schreibt dazu auf seiner Homepage:

Gibt es eine Homeoffice-Pflicht?

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Verordnung erlassen (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 21. Januar 2021), die vorsieht, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten überall da Homeoffice ermöglichen müssen, wo es möglich ist. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsplatz und auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden. Die Verordnung wird zeitnah in Kraft treten.

 

Kostenlose Beschäftigtentestung mit Testnachweis

Arbeitnehmer, die über den Arbeitgeber einen Schnelltest machen, haben nun die Möglichkeit, auch einen offiziellen Testnachweis über das Testergebnis zu bekommen. Mehr Informationen finden Sie oben unter dem Punkt "Kostenlose Beschäftigtentestung mit Testnachweis".

 

Hilfsangebote für Unternehmen

Hilfsangebote in Wirtschaftsfragen für Unternehmen, die durch die Coronaeinschränkungen betroffen sind, finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Corona-Virus

  1. Die nächstgelegene Corona-Test-Praxis in Westfalen-Lippe finden Sie unter: www.coronatestpraxis.de
  2. Aktuelle Informationen speziell für den Kreis Gütersloh finden Sie unter: Internetseite des Gesundheitsamts Kreis Gütersloh
  3. Eine Übersicht über relevante Allgemeinverfügungen und Rechteverordnungen des Landes NRW sowie einen Fragen- und Antwortenkatalog zum Corona-Virus finden Sie hier: Internetseite des NRW-Gesundheitsministeriums
  4. Das Robert-Koch-Institut informiert tagesaktuell über die deutschlandweiten und weltweiten Risikogebiete: Internetseite des Robert Koch-Instituts
  5. Ein Merkblatt und Aussteigekarte im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/merkblatt-aussteigekarte.html
  6. Weitere gezielte Informationen erhalten Sie unter

Der Kreis Gütersloh hat eine Bürger-Hotline mit Informationen rund um das Coronavirus eingerichtet. Unter der Telefonnummer 05241 85-4500 können Bürgerinnen und Bürger von 8 bis 17 Uhr anrufen, wenn sie Fragen zu der Lungenkrankheit (COVID-19) haben.

Ab 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 angerufen werden.

 

Informationen rund um das Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) informiert zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen. Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft. Hier gelangen Sie zur Sprachauswahl.