Klimafreundliches Mobilitätskonzept für den Fuß- und Radverkehr

Die Verkehrsentwicklungsplanung unterliegt, wie viele andere Planungsdisziplinen auch, einem stetigen Wandel. Dieser wird unter anderem durch sich verändernde Anforderungen und Rahmenbedingungen auf den verschiedensten Ebenen ausgelöst.

Die Einflüsse des Klimaschutzes haben in dem vergangen Jahrzehnt zunehmend Einfluss genommen.

Seit 2008 nimmt die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock an dem Wettbewerb "European Energy Award" (EEA) teil. Im Jahr 2010 erhielt die Stadt den EEA in Silber, ein europaweites Gütesiegel für energiebewusste Kommunen. In diesem Rahmen ergeben sich Maßnahmen insbesondere zur Energieoptimierung an den Gebäuden. Im Bereich Mobilität wurden bisher 60% der möglichen Erfolge erreicht.

Am 23.09.2013 wurde im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss über die Radfahrsituation in Schloß Holte- Stukenbrock beraten. Folgende Beschlüsse wurden in der folgenden Ratssitzung vom 12.11.2013 gefasst:

Beschluss:

1. Die Stadt strebt eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft " Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein- Westfalen" an. Die Verwaltung wird die Voraussetzungen, die für eine Mitgliedschaft erforderlich sind, erarbeitet.


2. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Radwegekonzept für Schloß Holte- Stukenbrock zu entwickeln. Hauptaugenmerk soll dabei auf die Radwegeverbindungen zwischen den einzelnen Ortsteilen, den Schulen und der Radwegeanbindung an die Bahnhöfe Schloß Holte und Hövelriege gelegt werden.


3. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zur Verbesserung der Fahrradsituation an der Holter Straße in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger Kreis Gütersloh und der Straßenverkehrsbehörde zu erarbeiten.


Die Verwaltung hat zu Punkt 2 unter Zuhilfenahme von Fördermitteln Planungsleistungen für die Erstellung eines klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes für den Fuß- und Radfahrverkehr ausgeschrieben und an die Planersocietät, Dortmund vergeben.

Im Rahmen des Projektes fand am 21.11.2015 ein Workshop unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit statt.

Das Büro Planersocietät aus Dortmund hat ihr entsprechend erarbeitetes Mobilitätskonzept in der Sitzung am 05.04.2016 vorgestellt.

Dem Konzept kann grundsätzlich zugestimmt werden. Ähnlich wie bei anderen erarbeiteten Entwicklungskonzepten können einzelne Maßnahmen des Konzeptes auf Antrag aus der Bevölkerung oder von Fraktionen nach entsprechender Beratung im Fachausschuss umgesetzt werden. Eine entsprechende Priorisierung einzelner Maßnahmen hinsichtlich Effektivität, Umsetzbarkeit und Kostenaufwand ist sinnvoll und wird auch weiter verfolgt.

Ihre Ansprechpartnerin im Rathaus

Fachbereich Tiefbau und Umwelt

Melanie Becker

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