Vergleichswerte des Heizspiegels für Deutschland - Klimaschutz zu Hause

 

Heizkosten für Erdgas, Öl und Fernwärme

Der Heizspiegel für Deutschland 2016 zeigt, die Heizkosten für das Jahr 2015 haben sich uneinheitlich entwickelt. Haushalte, die mit Öl heizen, hatten durchschnittlich knapp 20 Prozent geringere Heizkosten als im Vorjahr. In einer durchschnittlichen 70 m² großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zahlten die Bewohner mit Heizölheizung 175 Euro weniger als 2014.In Wohnungen mit Fernwärme und Erdgas blieben die durchschnittlichen Kosten gleich. Kaum Veränderungen gab es bei Häusern mit Erdgas- und Fernwärmeheizung. Die gemeinnützige co2online GmbH hat den Heizspiegel in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e.V. veröffentlicht. Das Projekt wird vom Bundesweltministerium gefördert.

 

So bewertet der Heizspiegel Kosten und Verbrauch

Egal ob Mieter oder Eigentümer-mit dem Heizspiegel wird die Möglichkeit gegeben, zu vergleichen, wie hoch die Heizkosten und der Heizenergieverbrauch des Hauses sind. Der Heizspiegel gilt für Wohngebäude mit Zentralheizung. Der Flyer rechts beschreibt die unterschiedlichen Kategorien der Ergebnisse von Heizkosten und Verbrauch und gibt unter anderem Tipps, was getan werden kann, wenn Heizkosten zu hoch sind.

Erweiterte Versionen des Heizspiegels, die das Baujahr des Gebäudes berücksichtigen, stehen auf der Internetseite http://www.heizspiegel.de/heizspiegel bereit. So können Verbraucher den energetischen Zustand ihres Hauses noch genauer einstufen.

 

Kurz-Ratgeber „Zahlen Sie zu viel fürs Heizen?“

Verbraucher erhalten anhand des Kurz-Ratgebers mit nur drei Klicks einen Vergleichswert, der ihnen zeigt, wie viel Heizkosten in einer ähnlichen Mietwohnung gezahlt werden. So wird das eigene Sparpotenzial deutlich. Hier der Kurzratgeber: https://ratgeber.co2online.de/heizcheck/kommune/schnelleinstieg_heizspiegel

 

Was tun, wenn die Heizkosten zu hoch sind?

Energieeffizientes Heizen funktioniert auch mit einfachen Mitteln und mit geringem Aufwand. Einige Tipps sind für Verbraucher hier erfasst.

  • Jalousien, Vorhänge und Rollos nachts, besonders auch an kalten Abenden geschlossen halten, so kann keine Wärme nach außen gelangen und es bleibt warm im Haus.
  • Kuscheldecke statt Heizstrahler. Eingepackt in eine warme Jacke oder Decke kann man es auch in den kalten Jahreszeiten draußen ohne Heizstrahler aushalten-und zwar klimaneutral.
  • Richtig lüften: Anstatt die Fenster nur zu kippen, sollte man drei bis vier Mal am Tag zwischen 4 Minuten im Winter und 15 Minuten im Sommer mit weit geöffnetem Fenster stoßlüften! Besonders nach dem baden oder duschen ist dies wichtig.
  • Um Energieverbrauch für das Erwärmen von Wasser zu reduzieren, wird empfohlen, die Hände mit kaltem Wasser zu waschen oder einen Sparduschkopf zu nutzen.


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