Klimaschutzkonzepte

 

Förderkennzeichen: 03K04118

Projektzeitraum: 01.07.2016 bis 30.06.2017

Sanierung der Hallenbeleuchtung Sporthalle Lisa-Tetzner-Schule

Seit der Erbauung der Lisa-Tetzner-Schule 1971 wurde die Beleuchtungsanlage weder optimiert noch verändert.

Die installierten Leuchten sind nach 40 Jahren veraltet, sodass nach energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten der Betrieb nicht mehr zu rechtfertigen ist.

Verbrauch, Lichtleistung, Anordnung und Optik der Leuchten entsprechen nicht mehr dem derzeitigen Stand der Technik. Dies betrifft auch die Hallen- und Tribünenbeleuchtung der Sporthalle.
Derzeit lenken die freistrahlenden Lichtleisten das Licht nicht optimal und somit werden die Räume nicht ausreichend ausgeleuchtet. Auch bezüglich des Verbrauchs stellen diese Leuchten keine gute Lösung dar. Tafelleuchten sowie Lichtregelungen jeglicher Art sind nicht vorhanden. Des Weiteren sind die Decken holzfarben und teilweise dunkel, was die Helligkeit des Raumes ebenfalls beeinträchtigt.

Die vorhandene Beleuchtungsanlage soll mit 115 Leuchten für die Allgemeinbeleuchtung und 15 Leuchten für die Sicherheitsbeleuchtungsanlage neu ausgestattet werden.

 

Förderkennzeichen: 03KS1811

Sanierung der Innenbeleuchtung der Lisa-Tetzner-Schule

Seit der Erbauung der Lisa-Tetzner-Schule 1971 wurde die Beleuchtungsanlage weder optimiert noch verändert.

Die installierten Leuchten sind nach 40 Jahren veraltet, sodass nach energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten der Betrieb nicht mehr zu rechtfertigen ist.

Verbrauch, Lichtleistung, Anordnung und Optik der Leuchten entsprechen nicht mehr dem derzeitigen Stand der Technik. Dies betrifft auch die Hallen- und Tribünenbeleuchtung der Sporthalle.
Derzeit lenken die freistrahlenden Lichtleisten das Licht nicht optimal und somit werden die Räume nicht ausreichend ausgeleuchtet. Auch bezüglich des Verbrauchs stellen diese Leuchten keine gute Lösung dar. Tafelleuchten sowie Lichtregelungen jeglicher Art sind nicht vorhanden. Des Weiteren sind die Decken holzfarben und teilweise dunkel, was die Helligkeit des Raumes ebenfalls beeinträchtigt.

 

Förderkennzeichen: 03KS3346

Sanierung der Hallen- und Tribünenbeleuchtung in der Sporthalle der Realschule

Die Beleuchtungsanlage in der Sporthalle der Realschule ist mit neuen Langfeldleuchten mit Spiegelraster, T5-Leuchtstofflampen und dimmbaren Multi-EVGs ausgestattet.

Außerdem wurde eine tageslicht- und präsenzabhängige Beleuchtungsautomatisierung installiert. Hierbei werden die geforderten Mindestbeleuchtungsstärken gemäß DIN EN 12464-1 eingehalten. Die Ausschreibung der geplanten Maßnahme und anschließende Angebotsprüfung sowie die baubegleitende Überwachung und Abnahme der Leistungen erfolgte durch eine externe Ingenieurgesellschaft.

Ende Der 90er Jahre wurde eine neue Generation von Leuchtstofflampen, die sogenannten T5- Lampen, entwickelt. Diese Art von Leuchtstofflampen bringt neben dem reduzierten Durchmesser mit 16 mm gegenüber den herkömmlichen Lampen folgende Vorteile mit sich:

• bessere Wirtschaftlichkeit durch geringere Leistungsaufnahme bei gleichem Lichtstrom.

• höhere Lebensdauer von über 20.000 Stunden mit Warmstart-EVG (elektronisches Vorschaltgerät).

• verbesserter Leuchtwirkungsgrad durch höhere Betriebstemperaturen und reduzierten Durchmesser.

Klimafreundliches Mobilitätskonzept für den Fuß- und Radverkehr

Die Verkehrsentwicklungsplanung unterliegt, wie viele andere Planungsdisziplinen auch, einem stetigen Wandel. Dieser wird unter anderem durch sich verändernde Anforderungen und Rahmenbedingungen auf den verschiedensten Ebenen ausgelöst.


Die Einflüsse des Klimaschutzes haben in dem vergangen Jahrzehnt zunehmend Einfluss genommen.


Seit 2008 nimmt die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock an dem Wettbewerb "European Energy Award" (EEA) teil. Im Jahr 2010 erhielt die Stadt den EEA in Silber, ein europaweites Gütesiegel für energiebewusste Kommunen. In diesem Rahmen ergeben sich Maßnahmen insbesondere zur Energieoptimierung an den Gebäuden. Im Bereich Mobilität wurden bisher 60% der möglichen Erfolge erreicht.


Am 23.09.2013 wurde im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss über die Radfahrsituation in Schloß Holte- Stukenbrock beraten. Folgende Beschlüsse wurden in der folgenden Ratssitzung vom 12.11.2013 gefasst:


Beschluss:


1. Die Stadt strebt eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft " Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein- Westfalen" an. Die Verwaltung wird die Voraussetzungen, die für eine Mitgliedschaft erforderlich sind, erarbeitet.


2. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Radwegekonzept für Schloß Holte- Stukenbrock zu entwickeln. Hauptaugenmerk soll dabei auf die Radwegeverbindungen zwischen den einzelnen Ortsteilen, den Schulen und der Radwegeanbindung an die Bahnhöfe Schloß Holte und Hövelriege gelegt werden.


3. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zur Verbesserung der Fahrradsituation an der Holter Straße in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger Kreis Gütersloh und der Straßenverkehrsbehörde zu erarbeiten.


Die Verwaltung hat zu Punkt 2 unter Zuhilfenahme von Fördermitteln Planungsleistungen für die Erstellung eines klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes für den Fuß- und Radfahrverkehr ausgeschrieben und an die Planersocietät, Dortmund vergeben.


Im Rahmen des Projektes fand am 21.11.2015 ein Workshop unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit statt.


Das Büro Planersocietät aus Dortmund hat ihr entsprechend erarbeitetes Mobilitätskonzept in der Sitzung am 05.04.2016 vorgestellt.


Dem Konzept kann grundsätzlich zugestimmt werden. Ähnlich wie bei anderen erarbeiteten Entwicklungskonzepten können einzelne Maßnahmen des Konzeptes auf Antrag aus der Bevölkerung oder von Fraktionen nach entsprechender Beratung im Fachausschuss umgesetzt werden. Eine entsprechende Priorisierung einzelner Maßnahmen hinsichtlich Effektivität, Umsetzbarkeit und Kostenaufwand ist sinnvoll und wird auch weiter verfolgt.

Förderkennzeichen: 03KS5090

Ziel und Inhalt desVorhabens: Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimmaschutzteilkonzeptes der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

Klimaschutzmanagerin der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ist mit vielen Projekten und Maßnahmen im Klimaschutz aktiv, nicht zuletzt wurde auch mit der wiederholten Auszeichnung des European Energy Award 2014 (EEA) wieder deutlich, wie sehr sich die Stadt beim Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert.

Mit der Förderung eines Klimaschutzmanagers wurde ein weiterer Schritt in Richtung eines nachhaltigen Energiemanagements in der Kommune gemacht.


Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hat im April dieses Jahres ihre Arbeit im Fachbereich Tiefbau und Umwelt aufgenommen.

Ihre Aufgabe ist die beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock, insbesondere die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept für die städtischen Gebäude erarbeiteten kurzfristigen Maßnahmen. Als ein Schwerpunkt wird die Konzeption eines Klimaschutz-Controllingsystems gesetzt. Im Rahmen der Förderrichtlinie sollen der Umsetzungsgrad, der Erfolg und die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen des Klimaschutzteilkonzeptes dokumentiert werden.

Ziel ist die wirtschaftliche und nachhaltige Verwaltung der städtischen Gebäude. Eine übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung der im Klimaschutz beteiligten Akteure soll initiiert und entwickelt werden.

Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Stelle ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren befristet. Sie ist organisatorisch der Abteilung Tiefbau und Umwelt zugeordnet.

Kommunale Energiearbeit optimieren und erfolgreich umsetzen

Seit 2008 nimmt die "Stadt Schloß Holte-Stukenbrock " an dem Wettbewerb "European Energy Award" (EEA) teil.

Das Programm ist prozessorientiert angelegt und dient dazu Energie einzusparen und effizient zu nutzen und den Einsatz regenerativer Energien zu steigern. Der European Energy Award® (eea) ist das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potentiale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können. Das wichtigste Werkzeug des eea-Programms ist der eea-Maßnahmenkatalog. Unterstützt wird das Energieteam der Kommunen bei der Umsetzung durch einen eea-Berater. Um die Handlungsfelder


• Entwicklungsplanung, Raumordnung,

• Kommunale Gebäude und Anlagen

• Versorgung, Entsorgung

• Mobilität

• Interne Organisation (u.a. Strukturen, Beschaffungswesen, Finanzen)

• Kommunikation, Kooperation (u.a. Standortmarketing, Arbeitsgruppen, Beratungsstelle Energie und Ökologie)


effizient bearbeiten zu können, hat die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ein Energieteam gebildet. Es setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der verschiedenen Fachbereiche der Verwaltung. Das Energieteam wird während des gesamten Zertifizierungsprozesses von dem externen für den EEA akkreditierten Energie-Berater des Unternehmens infas enermetric begleitet und intensiv unterstützt.

Wissenschaftler warnen vor den Folgen des Klimawandels, Politiker setzen Ziele, um die Treibhausgase zu minimieren.
Schlagzeilen über Klimakatastrophen, die Energiewende und der Klimawandel machen uns die steigende Bedeutung des Themas Klimaschutz in den letzten Jahren immer wieder deutlich. Klimaschutz geht uns alle an und wird zu einer ernst zu nehmenden Aufgabe unserer Zukunft.

Auch der Druck auf Kommunen wächst ständig. Neue gesetzliche Anforderungen auf Bundesebene fordert die lokale Politik und Verwaltung auf, ihre bereits gesteckten Ziele hinsichtlich der Klimapolitik weiter zu verfolgen bzw. zu verbessern. Dies stellt die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock vor immer neuen Herausforderungen.
Dabei ist die Stadt ihrer besonderen Rolle und Verantwortung in der lokalen Klimaschutzpolitik wohl bewusst. Sie möchte ihrer Bürgerinnen und Bürger motivieren diesen Weg mitzugehen, denn nur gemeinsam können wir die Klimawende meistern und unseren zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt garantieren - davon bin ich überzeugt.

Mit dem Eintritt in den European Energy Award® im Jahr 2008 hat die Stadt ein gutes Instrument erhalten, um ihre Aktivitäten in der Energiepolitik ständig kontrollieren und nachhaltig verbessern zu können. In den vergangenen Jahren beteiligte sich die Stadt mit immer neuen Maßnahmen, Projekten und Konzepten aktiv und engagiert an dem bundesweiten erklärten Ziel der CO2-Reduzierung.

Für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Klimaarbeit ist die lokale Ebene sehr entscheidend. Deshalb möchte die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ihre Energie- und Klimaarbeit gemeinsam mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern vorbildlich und nachhaltig gestalten. Die Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzepts bietet uns eine gute Möglichkeit alle vorhandenen Klimaaktivitäten zusammenzufassen und neue Projekte zu initiieren sowie neue klimapolitische Ziele zu definieren und alles unter Einbindung von interessierten Akteuren aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird hier vorgestellt. Das Klimaschutzkonzept soll uns in den kommenden Jahren als Leitfaden für unseren Weg zu einer nachhaltigen lokalen Klimaarbeit dienen.

Schloß Holte-Stukenbrock wird zu einer klimagerechteren Stadt.

 

Download - Integriertes Klimaschutzkonzept

Beteiligte Partner

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konrekten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Ihre Ansprechpartner im Rathaus

Fachbereich Tiefbau und Umwelt

Stefanie Schäfer

Tel.: 05207/8905-227
Fax: 05207/8905-541
E-Mail: stefanie.schaefer@stadt-shs.de
Rathaus: 2. OG, Zi. 227

Fachbereich Tiefbau und Umwelt

Melanie Becker

Tel.: 05207/8905-230
Fax: 05207/8905-541
E-Mail: melanie.becker@stadt-shs.de
Rathaus: 2. OG, Zi. 230