Energiebericht 2014

Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hat in den letzten Jahren viele Projekte angestoßen, um die Energieeffizienz und den Einsatz regenerative Energien zu forcieren. Es ist Wille der Stadt, an der Erreichung der Ziele der Bundesregierung zur Reduzierung der Treibhausemmissionen mitzuhelfen.

Im August 2008 beschloss der Rat, dass sich die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock am European Energy Award® beteiligt.

Das Programm ist prozessorientiert angelegt und hilft der Stadt, die Qualität ihrer Energieerzeugung und -nutzung zu bewerten, zu planen und regelmäßig zu überprüfen, um Potentiale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können. Mit diesem Instrument können Handlungsfelder wie

• Entwicklungsplanung, Raumordnung

• Kommunale Gebäude und Anlagen

• Versorgung, Entsorgung

• Mobilität

• Interne Organisation (u.a. Strukturen, Beschaffungswesen, Finanzen)

• Kommunikation, Kooperation (u.a. Standortmarketing, Arbeitsgruppen, Beratungsstelle Energie und Ökologie)

effizient bearbeitet werden.

Dies setzt eine fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit der Verwaltung voraus. Den ersten Erfolg verzeichnete die Stadt im Jahr 2010 bei der Zertifizierung mit einer Zielerreichung von 54 %. Vier Jahre später konnte sich die Stadt auf 60 % verbessern.

Der Kenntnisstand über die eigenen Gebäude ist sehr gut. Die notwendigen Gebäudedaten sind entsprechend dokumentiert. Im Rahmen eines Klimaschutzteilkonzepts sind 2010 alle energierelevanten Gebäude (vornehmlich die Schulen) von einem externen Fachbüro untersucht und entsprechende Energieoptimierungsmaßnahmen ausgearbeitet worden. Daraufhin stellte die Stadt einen mittelfristigen Sanierungsplan auf, aus dem sich z.B. zwei Förderanträge zur Sanierung von Beleuchtungsanlagen entwickelt, beantragt und umgesetzt wurden.

Weiterhin sind im Rahmen dieses Projekts sämtliche bewirtschaftungsrelevanten Informationen in einer Energie- und Gebäudemanagementsoftware dokumentiert worden. Somit steht den Mitarbeitern des Gebäudemanagements eine umfassende und professionelle Arbeitsunterstützung zur Verfügung.

Ergänzende Aussagen über die Energieverbräuche aller Schulen erhält die Verwaltung durch das Projekt "Energiesparen an Schulen". Neben der Erfassung bzw. Vergleichen der Verbräuche und Energiekosten, erhalten die beteiligten Schulen auch eine pädagogische Betreuung. Bereits 1997 wurde damit ein externes Büro beauftragt. Inzwischen Zeit haben sich die Verbräuche auf ein niedriges Niveau eingependelt, so dass ab 2015 eine stärkere pädagogische Ausrichtung von Seiten der Verwaltung gewünscht ist.

 

 

Ihre Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung

Fachbereich Tiefbau und Umwelt 

Stefanie Schäfer

Tel.: 05207/8905-227
Fax: 05207/8905-541
E-Mail: stefanie.schaefer@stadt-shs.de
Rathaus: 2. OG, Zi. 227