Bekämpfung von Umgebungslärm

Die Umgebungslärmrichtlinie von 2002 hat das Ziel, ein gemeinsames Konzept zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm festzulegen, um schädliche Auswirkungen und Belästigungen durch Lärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu vermindern.

Definiert wird der Umgebungslärm als  belästigende oder gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die durch Aktivitäten von Menschen verursacht werden. Die EG-Umgebungslärmrichtlinie zählt darunter Lärm, der durch Straßenverkehr, Schienenverkehr und Flugverkehr auf Straßen und Schienenstrecken und bei Flughäfen verursacht wird.

Gemäß § 47 d Abs. 5 BImschG sind bestehende Lärmaktionspläne bei bedeutsamen Entwicklungen und Änderungen in der Lärmsituation, ansonsten alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt ihrer Aufstellung zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten. Der bestehende Lärmaktionsplan der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ist letztmalig 2013 überarbeitet worden. Eine Fortschreibung ist deshalb erforderlich.

Kartiert werden die Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr (>3 Mio. Kfz/a). In Schloß Holte-Stukenbrock sind in diesem Zusammenhang die Oerlinghauser Straße, die Bielefelder Straße/Hauptstraße und die Augustdorfer Straße sowie die Autobahn A 33 untersucht worden.

Maßnahmen zur Lärmminderung sind erforderlich, wenn in einer Lärmkarte eine Lärmbelastung von 70 dB am Tag bzw. 60 dB in der Nacht dargestellt ist. Überschreitungen der Lärmbelastung ergaben sich in Teilbereichen der o.g. untersuchten Straßen.

Weiterführende gebäudescharfe Informationen zur Lärmbelastung an den betroffenen Straßen sind im Internet unter www.umgebungslaerm.nrw.de abrufbar.

In der Sitzung des Stadtrates am 09.07.2018 wurde ein neuer Lärmaktionsplan verabschiedet. Der Beschluss sieht vor, dass die Verwaltung die im Lärmaktionsplan vorgeschlagenen Maßnahmen zur Lärmminderung umsetzt. Der Lärmaktionsplan ist hier einzusehen.

Weiterführende gebäudescharfe Informationen zur Lärmbelastung an den betroffenen Straßen sind im Internet unter www.umgebungslaerm.nrw.de abrufbar.

In der Sitzung des Stadtrates am 12.11.2013 wurde ein neuer Lärmaktionsplan verabschiedet. Der Beschluss sieht vor, dass die Verwaltung die im Lärmaktionsplan vorgeschlagenen Maßnahmen zur Lärmminderung umsetzt. Der Lärmaktionsplan ist hier einzusehen.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung

Fachbereich Tiefbau und Umwelt

Stefanie Schäfer

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