Sozialwerk Stukenbrock

Nach Kriegsende wurde das Gelände des ehemaligen Stalag 326 zunächst von der britischen Militärregierung drei Jahre lang als Internierungslager für ehemaligen Nationalsozialisten genutzt. Im Januar 1948 wurde das Lager an die NRW-Landesregierung übergeben. Danach diente das Lager zunächst zur Aufnahme deutscher Flüchtlinge und Vertriebener - vornehmlich der in Dänemark internierten Ostdeutschen und sonstiger Pflegebedürftiger (Kranke, Alte, Körperbehinderte, Frauen mit Kindern). Die Betreuung wurde freien Wohlfahrtsverbänden übertragen. Aufgrund der räumlichen Nähe zur Gemeinde Stukenbrock erhielt das Lager den Namen "Sozialwerk Stukenbrock".

Externer Link: www.sozialwerk-stukenbrock.de

Später wurden auch Ostvertriebene und Flüchtlinge zur vorübergehenden Unterbringung zugewiesen. Damit wurde Stukenbrock zum Wohn- und Durchgangslager eigener Art: Unter Wahrung der Eigenständigkeit der einzelnen Wohlfahrtsverbände wurde hier in Zusammenarbeit von staatlicher Verwaltung und freien Wohlfahrtsverbänden eine sozial-fürsorgerische Aufgabe bewältigt, die in dieser Form einzigartig im gesamten Bundesgebiet war. Das Sozialwerk bestand bis Ende der 60er-Jahre.

Kontakt: Dokumentationsstätte Stalag 326 (VIK) Senne
Telefon: 05257 3033
E-Mail: info@stalag326.de

Adresse: Lippstädter Weg 26, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock

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